[enthält Werbung] Was beim Fernwandern die Schuhe sind, ist bei Radtouren die Hose: Dieses eine Kleidungsstück eben, dass einem die ganze Tour versauen kann, wenn es nicht richtig passt. Stundenlang sitzt man auf dem Sattel, Tag für Tag, mit nichts als ein bisschen Stoff dazwischen. Kann das überhaupt bequem sein?

Kann es! Und die Radhose trägt neben Faktoren wie dem Sattel und einem passenden und richtig eingestellten Fahrrad maßgeblich dazu bei. Zumal Radhosen weit mehr sind als nur ein bisschen Stoff und “Watte”: Es gibt viele Details, die eine Radhose ausmachen – Nähte, Polster, Passform usw. –  und durch die sich die Hosen voneinander unterscheiden.

In diesem Artikel erfährst du, was du in Sachen Radhose für längere Touren für Möglichkeiten hast und worauf du beim Kauf sowie während der Tour achten solltest.


Werbehinweis: Dieser Artikel enthält bezahlte Werbung für Löffler. Meine persönliche Meinung und meine Erfahrungswerte, die ich in diesem Artikel wiedergebe, wurden davon nicht beeinflusst. Mehr zum Thema Werbung auf diesem Blog kannst du hier nachlesen. 


Welche Arten von Radhosen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man vor allem zwei Arten von Radhosen: die klassischen, eng anliegenden Rennradhosen mit eingenähtem Sitzpolster und lockerer sitzende Radhosen, die mit einer gepolsterten Innenhose getragen werden und aus dem Mountainbike-Bereich kommen. Beide Varianten gibt es in unterschiedlichen Dicken und Längen, Rennradhosen zudem mit und ohne Träger. “Richtige” Mountainbike-Hosen sind oft wasserabweisend und besonders robust. Es gibt aber auch immer mehr Mischformen, die speziell für Touren entworfen werden und besonders alltagstauglich sind. Eine weitere, wichtige Unterscheidung ist die zwischen Hosen für Frauen und Männer. Nicht nur die Sitzpolster sind hier anders, sondern auch Schnitt und Passform der Hose.

Entscheidungshilfen für den Radhosenkauf

Aber welche Radhose ist denn jetzt die beste für eine Radreise? Diese Frage kann man so pauschal nicht beantworten (schade eigentlich! ;-) ). Zum einen muss die Hose zur jeweiligen Tour und den Anforderungen vor Ort (Wetter, angestrebte Tageskilometer, Waschmöglichkeiten usw.) passen, zum anderen ist auch viel persönliche Präferenz dabei.

Die folgenden Abschnitte sollen dir eine Orientierung darüber geben, was es für Möglichkeiten gibt und was (meiner Meinung und Erfahrung nach) für die jeweiligen Varianten spricht (oder eben auch nicht).

Enge oder lockere Radhose?

Da ich auch beim Wandern meistens Leggings trage, war für mich vor meiner ersten längeren Tour irgendwie von Vorneherein klar, dass ich auch beim Radfahren auf eine eng sitzende Radhose setzen würde – zumal ich bis dahin auch nur in solchen gefahren war. Ich mag einfach, dass bei diesen Hosen nichts verrutschen kann und man maximale Bewegungsfreiheit hat. Zudem ist bei eng anliegenden Radhosen mit wenigen Nähten die Gefahr (noch) geringer, dass die Hose irgendwo reibt und scheuert, was gerade auf langen Touren sonst schnell zu ernsthaften Sitzproblemen führen kann. Und das wollte ich auf jeden Fall vermeiden.

Letztendlich hatte auf meiner zweimonatigen Radtour durch Schweden und Norwegen eine enge Radhose und zusätzlich eine kurze Shorts mit dünn gepolsterter Innenhose dabei, hab aber an den Radfahrtagen fast nur die enge Radhose getragen, weil ich sie nochmal einen Tick bequemer fand. Die andere Hose hatte ich zwischendurch mal an, um ein bisschen abzuwechseln und ansonsten eher ohne Innenhose in der radfahrfreien Zeit.

Grundsätzlich fand ich aber auch die lockeren Shorts sehr angenehm sein und hatte keinerlei Probleme mit Scheuerstellen oder ähnlichem. Ein großer Vorteil von Shorts auf langen Touren: Man kann sie ohne die Innenhose auch als “normale Hose” tragen, zum Beispiel an Pausentag oder während die Innenhose nach der Wäsche trocknet. Außerdem hat sie Taschen, yay!

Ob man zum einen oder anderen tendiert, hängt aber letztendlich auch davon ab, worin man sich wohler fühlt. Man sitzt in der Hose ja nicht nur auf dem Rad, sondern geht auch einkaufen, macht vielleicht mal ein bisschen Sightseeing zwischendurch oder setzt sich in ein Café. Enge Radhosen sind da bestimmt nicht jedermanns und jederfraus Sache, und das ist auch völlig ok so. Auf der anderen Seite sehen enge Radhosen aber auch längst nicht so seltsam aus, wie sie sich vielleicht erstmal anfühlen, wenn man vorher noch nie eine anhatte.

Gepolsterte Radhose oder nicht?

Der erste Reflex wäre wohl: Unbedingt mit Polster! Immerhin muss man ja den ganzen Tag auf diesem Sattel sitzen und da geht das quasi gar nicht ohne, oder? Tatsächlich sind wohl die allermeisten Radfahrer/innen mit gepolsterten Radhosen unterwegs, und das aus gutem Grund.

Martin vom Radreise-Blog BiketourGlobal führt regelmäßig eine Umfrage zum Thema Reiserad und Ausrüstung durch, und kam in dieser Umfrage von 2019 zu folgendem Ergebnis:

“58% der Befragten fahren eine Radler mit Polster und nur 6% eine Radler ohne Polster. 15% tragen eine Überhose. Das heißt, dass über der Radlerhose noch eine kurze Hose getragen wird, damit man nicht wie ein Schlumpf aussieht. 14% tragen keine Hose mit Polstern, sondern einfach eine normale Sporthose.”

Die Ultralangstreckenradlerin Lael Wilcox zum Beispiel fährt aber in Bibshorts ohne Polster. Ihr Hauptargument dafür ist, dass man Hosen auf längeren Touren nicht immer waschen und angemessen trocknen kann und sich so in den schwammartigen Polstern allerlei Dinge einnisten können, was wiederum zu Hautproblemen führt bzw. führen kann. Nun ist Laels Fall zwar ein besonderer, da sie viele mehrtägige oder gar mehrwöchige Rennen fährt und da nicht mal eben einen Waschtag einlegen kann, das Argument an sich ist aber durchaus valide, wenn man nicht die Möglichkeit hat, die Hose regelmäßig zu waschen und / oder zumindest eine zweite Hose dabei zu haben (was wiederum natürlich mehr Platz im Gepäck wegnimmt, welcher insbesondere bei einem schlanken Bikepacking-Setup durchaus rar ist).

Die größte Schwierigkeit am Fahren ohne Polster in der Radhose ist wohl, dass diese Herangehensweise nicht viel verzeiht: Der Sattel muss perfekt passen und wenn man längere Etappen problemfrei fahren will, ist auf jeden Fall auch eine gewisse Gewöhnungszeit notwendig. Beides ist grundsätzlich auch bei gepolsterten Radhosen wichtig, allerdings kann ein gutes und zum Sattel passendes Polster einem das Leben schon sehr viel einfacher machen. Insbesondere auch, wenn man vielleicht im Alltag nicht so viel Rad fährt und sich nicht durch zig Sättel probieren kann / will.

Während meiner Radreise bin ich kürzere Etappen auch mal in Shorts ohne Innenhose gefahren und das ging trotz eher hartem Sattel fast schon erstaunlich gut. Auf ein Polster verzichten würde ich alles in allem aber (nach aktuellem Stand ;-) ) trotzdem nicht.

So findest du das richtige Sitzpolster
Es gibt verschiedene Arten von Polstern, die in Radhosen eingenäht werden und sich in Sachen Dicke, Dichte, Form usw. unterscheiden. Löffler hat aktuell zum Beispiel fünf verschiedene Polster im Sortiment, die je nach Art und Preiskategorie der Hose Verwendung finden: So ist das Comfort Extreme Sitzpolster, welches extra für Löffler entwickelt wurde, zum Beispiel insbesondere für leistungsorientierte Einsätze, lange Distanzen und schmale Rennsättel geeignet. Das Comfort Elastic-Sitzpolster hingegen (welches auch auf dem Bild zu sehen ist) ist eher ein Allround-Polster für eine aufrechte bis kompakte Sitzposition.

 Grundsätzlich gilt bei der Wahl des Polsters nicht “je dicker/weicher, desto besser”. Vielmehr muss das Polster zum Sattel, zur Sitzposition (aufrecht vs. gebeugt)  und auch zur eigenen Anatomie passen. Ein “one fits all” gibt es leider wie so oft nicht. Ein gutes (=passendes) Sitzpolster scheuert nirgendwo, liegt eng an, polstert die richtigen Druckpunkte (je nach Sitzposition) und entlastet die Gesäßknochen spürbar. Außerdem ist es ergonomisch geformt und hat nur am Rand Nähte. Letztendlich hilft nur aus-/anprobieren und ggf. eine gute Beratung. Meiner Erfahrung nach merkt man aber schon beim Anziehen ziemlich schnell, ob eine Hose samt Polster passt und bequem sitzt oder nicht.

Lange oder kurze Radhose?

Ich würde auf jeden Fall immer zu einer kurzen Radhose greifen und diese nach Bedarf mit Beinlingen ergänzen. Kurze Radhosen erleichtern das Temperaturmanagement unterwegs ungemein: Auf Etappen mit An- und Abstiegen ist das nämlich oft gar nicht so einfach, insbesondere wenn auch noch Regen und Wind dazu kommen. Wenn es bergauf geht, kommt man schnell ins Schwitzen, was das Auskühlen auf der nachfolgenden Abfahrt noch verstärkt. An den Beinen friert man allerdings im Vergleich zum Oberkörper vergleichsweise wenig, und so kann eine kurze Radhose selbst bei kühlen Temperaturen eine gute Möglichkeit sein, die Körpertemperatur zu regulieren.

Solange man nicht irgendwo in winterlichen Gefilden unterwegs ist, ist eine normale Dicke bei der Kleidung auch völlig ausreichend. Spezielle Winter-Radkleidung wird während des restlichen Jahres schnell viel zu warm. Auch wasserdichte Hosen o.ä. sind auf Radreisen eher kontraproduktiv, da sie nicht so atmungsaktiv sind. Als Schutz gegen Regen, Wind und Kälte dient eine wasserdichte Radhose, die man einfach drüberziehen kann.

Radhose mit oder ohne Träger?

Radhosen mit Trägern (Bibshorts) sind im Prinzip die angenehmere Hosen-Variante, da sie nicht verrutschen können und oft noch komfortabler sitzen – die Hose wird nämlich maßgeblich durch die Träger oben gehalten und braucht daher keinen engen Bund.  Zudem wird die Nierengegend zusätzlich ein wenig vor Wind geschützt. Nicht zuletzt für längere Touren und Reisen mit dem Rad haben trägerlose Hosen aber auch so ihre Vorteile: Nicht nur, weil man so weniger “unnötigen” Stoff am Körper und im Gepäck hat, sondern auch, weil man Bibshorts nicht mal eben schnell ausziehen kann, ohne sich vorher auch sämtlicher Oberbekleidung zu entledigen. Für Toilettenpausen insbesondere im Fall von Frauen nicht gerade ideal, zumal die sind je nach Gegend schon ohne Trägerhosen kompliziert genug sein können. Es gibt zwar auch hierfür Lösungen vom ein oder anderen Hersteller (zum Beispiel besonders stretchige Träger), allerdings denke ich, dass man alles in allem auf einer Radreise mit einer trägerlosen Hose trotzdem besser beraten ist. Zumal hochwertige und gut passende Hosen ohne Träger (fast) genauso gut und bequem sitzen.

Günstige oder teure Radhose?

Nicht immer ist teuer auch gleich gut, bei Radhosen ist das aber tendenziell auf jeden Fall wahr. Eine Radhose für 300 Euro wäre für eine “einfache” Radreise vielleicht etwas übertrieben, aber eine für 30 Euro sollte es auch nicht unbedingt sein. Die Anforderungen an eine Radhose sind einfach deutlich höher als zum Beispiel an ein Shirt oder eine Wanderhose, sodass man da wirklich keine Kompromisse machen will: Die Nähte und das Material sind großen Belastungen ausgesetzt, gleichzeitig müssen sie so gut wie möglich verarbeitet sein, um Scheuerstellen zu vermeiden, Feuchtigkeit nach außen lassen und schnell wieder trocknen. Auch muss das Sitzpolster qualitativ hochwertig sein, um wirklich und möglichst lange gute Dienste leisten zu können und sich nicht allzu sehr anzufühlen wie eine formlose Windel. Es mag Ausnahmen geben, aber bei einer billigen Hose dürfte die Gefahr deutlich größer sein, dass die Radhose schneller abgenutzt ist und / oder Probleme verursacht. Wer nur zwischendurch mal kleinere Ausflüge mit dem Rad macht, für den reicht das natürlich theoretisch aus. Wer eine längere Tour mit dem Rad plant oder überhaupt einfach öfter mit dem Rad unterwegs, tut aber wohl gut daran, in eine wirklich gute Radhose zu investieren. Nicht nur, weil sie im Zweifelsfall zu weniger Problemen hat, sondern auch, weil man dann länger was davon hat. Und da ist es wieder wie bei Wanderschuhen: Wenn man erstmal gute gefunden hat, will man sie am liebsten nie wieder hergeben.

Meine Langzeit-Erfahrungen mit Löffler
Die Radhose, mit der ich den Großteil meiner 2-monatigen Radtour durch Skandinavien bestritten habe, war bei Start meiner Reise schon ganze drei Jahre alt. Es war die erste richtige Radhose, die ich mir jemals gekauft hab, und eher zufällig habe ich damals im Geschäft zu einer Hose von Löffler gegriffen, weil sie einfach am besten gepasst hat. Natürlich hab ich in den drei Jahren nicht durchgehend diese Hose, sondern auch andere gtragen, aber sie hatte definitiv schon einige Kilometer auf dem Polster, als ich sie auf die Packliste für meine Bikepacking-Tour gesetzt habe. Und sie hat die rund 4.000 Kilometer trotz ihres fortgeschrittenen Nutzungsstandes hervorragend mitgemacht! Mittlerweile (ein Jahr später) gibt sie an den Nähten im Sitzbereich doch hier und da ein bisschen nach, und ich fürchte, dass in diesem Fall auch der Reparaturservice von Löffler nicht mehr so wahnsinnig viel ausrichten könnte. Auf kürzeren Touren trage ich sie immer noch. Ich hätte vorher tatsächlich nie gedacht, dass eine Radhose so lange genutzt werden kann, ohne auseinanderzufallen und bin gespannt, wie lang die neuen Hosen halten, die Löffler mir jetzt zur Verfügung gestellt hat (mehr dazu weiter unten).

Tipps für unterwegs

Bevor du dich in einer neuen Hose an eine längere Toure wagst, solltest du unbedingt ein paar Touren damit gefahren sein, um sicher sein zu können, dass sie gut passt. Außerdem tut man gut daran, dem Gesäß die Chance zu geben, sich an die neue Hose zu gewöhnen. Aber auch unterwegs gibt es einige Dinge, die du beachten solltest, um möglichst ohne Sitzschmerzen und Hautprobleme fahren zu können.

Wasch deine Radhose unterwegs so oft wie möglich

So vermeidest du, dass Bakterien sind im Sitzpolster einnisten können und zu Entzündungen führen. Aber auch für die Hose selbst ist das Waschen wichtig: Schweiß und andere Substanzen (wie zum Beispiel Reste von Sonnencreme) greifen nämlich das Material an und verkürzen so auf Dauer die Lebenszeit der Hose. Ich habe meine Radhose alle ein bis drei Tage gewaschen (je nach Möglichkeit). Mal in der Waschmaschine (zum Beispiel auf einem Campingplatz), manchmal aber auch nur mit Wasser im Fluss. Selbst das ist sehr viel besser als nichts! Wichtig: Die Radhose sollte vor dem nächsten Einsatz möglichst gut getrocknet werden. Wenn man Sonne und Wind zur Verfügung hat, geht das relativ schnell. Nachhelfen kann man, indem man die Hose nach der Wäsche in ein Handtuch einzuwickelt und gut auszudrückt / auswringt (allerdings nicht zu rabiat, damit das Material nicht zu sehr darunter leidet).  Falls waschen nicht möglich ist, hilft es auch, das Polster zumindest mit einem nassen Tuch (oder feuchten Baby Wipes) etwas abzureiben, um zumindest die oberste Salzschicht zu entfernen. Selbiges sollte man abends auch mit der Haut machen. Mehr Pflegetipps für Radhosen und weitere Radbekleidung findest du hier.

Trage keine Unterhose unter der Radhose

Klingt erstmal komisch, ist aber so. Zumindest, wenn du mit einer gepolsterten Hose unterwegs bist. Alles, was du unter der Radhose trägst, kann zu unnötiger Reibung führen und hat letztendlich sowie keinen wirklichen physikalischen Nutzen, wenn man den ganzen Tag auf dem Sattel sitzt. Und wenn du gar nicht drauf verzichten willst, nimm zumindest eine aus schnelltrocknendem Material und mit möglichst wenigen Nähten.

Trage deine Radhose nur so lang wie nötig

Nach jeder Tagesetappe solltest du möglichst schnell die Radhose gegen eine andere, idealerweise luftigere Hose tauschen, damit die Radhose möglichst gut auslüften / trocknen kann und damit sich die Haut ebenfalls etwas erholen kann.

Gesäßcreme für den Notfall

Es gibt spezielle Sitzcremes, die die Reibung zwischen Haut und Hose reduzieren und die Haut vor Entzündungen schützen. Dafür wird die Creme großzügig sowohl auf die Haut als auch das Sitzpolster aufgetragen. Auf einer langen Radtour ist das natürlich keine Dauerlösung. Wenn man aber zu Sitzproblemen neigt, kann es sich lohnen, ein kleines Döschen dabei zu haben und diese prophylaktisch zu nutzen, wenn man zum Beispiel mal eine besonders lange Tagestappe in Angriff nimmt. Die Anwendung ist aber nur zu empfehlen, wenn man am Ende des Tages sowohl sich selbst als auch die Hose waschen kann.

Radhose für Radtouren: Kauftipp

Am liebsten würde ich ja “meine” Hose von damals empfehlen, aber die gibt es in dieser Form mittlerweile nicht mehr. Wie schon erwähnt ist es aber auch so, dass nicht jede Hose für jeden Menschen gleich gut passt. An- und Ausprobieren ist unerlässlich!

Aktuell habe ich die W Bike Tights Hotbond (als enge Hose) und die W Bike Shorts Comfort CSL (als Shorts mit gepolsterter Innenhose) aus der aktuellen Rad-Kollektion von Löffler im Einsatz und werde den Artikel hier ergänzen, sobald ich mehr Erfahrungen mit den beiden Hosen gesammelt habe.

Grundsätzlich hat Löffler für so ziemlich jeden Bereich und Anspruch Radhosen im Angebot, vom ambitionierten Radsportler bis zum Wochenend-Ausflügler. Und das sogar “made in Österreich”! Denn dort findet der Großteil aller Herstellungsschritte von Löffler-Produkten statt: von der Stoffproduktion und Produktentwicklung über Zuschnitt und Strickerei bis hin zur Endkontrolle.

Die W Bike Tights Hotbond ist eine sportliche Rennradhose mit Ultraschall-verschweißten Verbindungen anstelle von Nähten.
Die W Bike Shorts Comfort CSL ist eine leichte, elastische Shorts mit herausnehmbarer, gespolsterter Innenhose.


Hast du noch weitere Tipps in Sachen Radhose für lange Touren? Oder noch Fragen zu dem Thema? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

2 Comments

  1. Hi Kathrin,

    das Sitzen auf dem Sattel ist echt ein kompliziertes Thema. Ich fahre immer mit enger Bibshorts bzw. beim Mountainbiken noch mit lockerer Shorts darüber und komme damit recht gut zurecht. Mein ergonomischer Sattel hat da sicher auch sein Zutun. Wenn ich jedoch lange Tage im Sattel sitze, bekomm ich immer irgendwann Scheuerstellen vom Schweiß – in so einer engen Hose wird es schließlich ganz schön warm. Und auch Druckstellen, trotz Polster. Auch die Haare im Intimbereich sind irgendwie ein Problem. Lieber kurz rasiert? Stoppeln? Oder wachsen lassen? Hab schon oft mit meinen Rad-Freunden darüber diskutiert, aber zu einer wirklichen Lösung sind wir nicht gekommen.
    Wenn sich eine Scheuerstelle ankündigt, benutze ich Vaseline, aber auch Hirschtalg-Creme aus der Apotheke soll sehr gut sein.
    Ich werde auf jeden Fall weiter herumexperimentieren. Und vielleicht mal eine spezielle Frauenhose ausprobieren, bisher hatte ich nur Männer-Bibs. Danke für den Artikel, da stecken noch ein paar Infos drin, die ich mal ausprobieren werde!

    • Fräulein Draußen Reply

      Hey Saskia, ja ist es. Und hat letztendlich hat das alles leider auch einfach viel mit Trial & Error zu tun (außer man hat das Glück, zufällig direkt das richtige gefunden zu haben). Ich glaube Frauenhosen machen tatsächlich viel Sinn in diesem Fall, das solltest du unbedingt mal probieren. Mit Scheuerstellen hatte ich zum Glück bisher nie wirklich Probleme – zumindest nicht, seit mein Fahrrad und alles drum und dran eingestellt ist. Die letzten 10 Tage auf meiner Tour durch die Niederlande war es zum Beispiel fast durchgehend ziemlich warm und ich saß eigentlich jeden Tag den ganzen Tag über auf dem Rad. Sogar mit einer neuen Hose, die ich vorher nie ausprobiert hab (um direkt mal meine eigenen Tipps zu ignorieren :D). Das ging ziemlich gut. Zum Glück… weil aufgescheuerte Haut kann einem den Spaß an der Sache ja schon ziemlich vermiesen.

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