[enthält Werbung] Eigentlich wollte ich schon mit 14 Vegetarierin werden, doch meine Mutter überredete mich damals, es mit dem Fleisch doch nochmal zu versuchen. Zur damaligen Zeit waren selbst Vegetarier noch die absolute Ausnahme und die allermeisten Menschen der Ansicht, dass man ohne den Konsum von Fleisch & Co. nicht lange überlebensfähig bleibt oder zumindest sehr schnell sehr bleich und schwach wird. Mit 17 Jahren habe ich mich dann aber doch durchgesetzt (und das ist mittlerweile schon 14 Jahre her, aaaah) und seit 10 Jahren lebe ich bis auf wenige Ausnahmen komplett vegan. Bleich und schwach bin ich bis heute nicht, ganz im Gegenteil. Und das gute Gewissen, jeden einzelnen Tag mit meiner Lebensweise dazu beizutragen, dass die Welt ein kleines Stückchen besser ist (oder zumindest nicht schlechter wird), ist ein schönes Gefühl, dass ich, seit ich mit dem Wandern begonnen habe, noch viel mehr zu schätzen weiß.

Natürlich spielt das Thema Ernährung bei der veganen Lebensweise eine zentrale Rolle und es wird zum Thema „veganes Wanderproviant“ noch einen eigenen Artikel geben. In diesem hier geht es darum, wie du in Sachen Wanderausrüstung tierfreundlich und umweltschonend unterwegs sein kannst – von veganen Wanderschuhen bis hin zu Alternativen zu Wolle und Daune bei Kleidung und Ausrüstung.


Werbehinweis: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Lowa und enthält daher Werbung für diesen Kooperationspartner. Die Inhalte und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Außerdem findest Du in diesem Artikel Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Wenn du etwas über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass du mehr bezahlen musst. Dies dient der Erhaltung meines Blogs. Mehr zum Thema Werbung auf diesem Blog erfährst Du hier


Vegan – was bedeutet das?

Vegan sein ist nicht nur eine Ernährungsweise, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung, die weit über den Tellerrand hinausgeht. Neben dem Verzicht auf tierische Lebensmittel wie Milch, Eier und natürlich Fleisch und Fisch verzichten Veganer auch auf Materialien wie Leder oder Wolle und achten zum Beispiel bei Kosmetik darauf, dass diese ohne Tierversuche hergestellt wird. Immer mit dem Hauptziel, dass kein Tier für den eigenen Vorteil leiden und/oder sterben muss.

Die Vorteile und die Motivation dieser Lebensweise betreffen jedoch längst nicht nur den Tierschutz, denn insbesondere die Massentierhaltung hat einen erheblichen Einfluss auf Entwicklungen wie den Klimawandel, das globale Artensterben oder auch Lebensmittel- und Trinkwasserknappheit in manchen Regionen der Erde. Und diese Massentierhaltung wird in nicht unerheblichem Maß auch durch den Verkauf von Nebenprodukten wie Leder, Wolle und Daunen gefördert. Materialien, die dann nicht selten in völlig unnötiger Art und Weise zum Einsatz kommen und zum Beispiel zu Autositzen, Handtaschen oder Bettdecken verarbeitet werden. Während es bei diesen Produkten keine wirklich sinnvolle Rechtfertigung für den Einsatz von Materialien tierischen Ursprungs gibt, haben Wolle, Leder und Daune vor allem im Outdoorbereich tatsächlich so ihre Vorteile.

Mittlerweile gibt es jedoch immer mehr künstlich hergestellte Materialien, die zumindest gleich gut oder sogar besser funktionieren und echte Alternativen darstellen. Vegan Wandern ist definitiv möglich, ohne an Komfort und Funktion einbüßen zu müssen.

Tierfreundliche Kleidung und Ausrüstung fürs Trekking und Wandern

Die Natur ist beim Wandern nicht nur „Mittel zum Zweck“, sondern ja überhaupt erst der Grund dafür, warum man die Wanderschuhe schnürt. Deswegen sollten Wanderer mehr als alle anderen darauf bedacht sein, ihr Hobby möglichst im Einklang mit dieser Natur und allen Lebewesen zu bestreiten und sich bei der Wahl der Ausrüstung nicht nur von Faktoren wie Preis, Gewicht oder Farbe leiten lassen. Selbst wenn du nicht oder nicht komplett vegan lebst, solltest du dir Gedanken darum machen, was deine Einkäufe für Spuren hinterlassen und ob du, wenn du schon die Qual der Wahl hast, nicht einfach lieber zu einer tier- und auch umweltfreundlichen Variante greifst.

Vegane Alternativen zu Leder

Leder ist ein hochwertiges Material und hat vor allem in der Schuhherstellung tatsächlich wirkliche Vorteile, weil es robust, aber gleichzeitig atmungsaktiv und gut zu verarbeiten ist.  Allerdings ist Leder als Material auch gleich in mehrfacher Hinsicht problematisch. Das Leder hierzulande und insbesondere das, welches für Wanderschuhe verwendet wird, stammt meist Rindern und ist als solches ein Nebenprodukt der Fleischindustrie. Als solches spielt es aber dennoch eine nicht unerhebliche Rolle in der Finanzierung dieser Industrie und der Massentierhaltung, denn von ökologischen Bergbauernhöfen dürften nur die wenigstens Lederprodukte stammen. Und mit Massentierhaltung ist immer auch Tierleid verbunden.

Insbesondere die Haltung und Zucht von Rindern, in Deutschland allein sind das derzeit rund 12,5 Millionen Tiere, ist aber auch ein erheblicher Faktor in Sachen CO2-Emission und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Denn Rinder stoßen jede Menge Methangas aus, und das ist nochmal deutlich schädlicher als das berühmt-berüchtigte CO2, genauer gesagt in etwa 21 Mal so schlimm. Zudem verbrauchen diese Tiere Unmengen an Wasser und Futtermitteln – allein in Deutschland werden auf rund 60 Prozent der Ackerflächen Futtermittel für die Intensivtierhaltung angebaut und auch das Soja aus den abgeholzten Regenwäldern wird nicht etwa Veganern vorgesetzt, sondern Rindern und anderen Nutztieren.

Kauftipp: Vegane Wanderschuhe

Die gute Nachricht ist: Es gibt immer mehr hochwertige Wanderschuhe auf dem Markt, die rein aus textilen Materialen gemacht sind. Und die punkten gegenüber der Lederversion nicht nur in Sachen Tier- und Klimafreundlichkeit, sondern haben im Vergleich oft auch auch ein leichteres Gewicht (ein Faktor, den man bei der Auswahl von Wanderschuhen gar nicht genug beachten kann) und sind deutlich pflegeleichter.

Lowa ist ein etablierter Wanderschuh-Hersteller, der vegane Wanderschuhe im Angebot hat. So sind meine Innox GTX Mid von Lowa, mit denen ich wahrscheinlich 80-90% all meiner Wanderungen bestreite – egal ob eine 1.000 km lange Fernwanderung durch Westaustralien oder ein 11-tägiges Bergtrekking in Südafrika – komplett ohne Leder und andere tierische Bestandteile*. Der Innox ist ein leichter Wanderschuh, der vielfältig einsetzbar ist und zu meinen absoluten Lieblingswanderschuhen zählt. Neben diesem gibt es aber noch viele weitere Multifunktionsschuhe in der All Terrain Sport-Reihe von Lowa, und bei jedem dieser Modelle wurde komplett auf Leder verzichtet.

Daneben gibt es aber auch für andere Einsatzbereiche vegane Wanderschuhe von Lowa. Für anspruchsvollere Berg- und Trekkingtouren zum Beispiel den Irox GTX Mid für Männer bzw. dem Lyxa GTX Mid Ws für Frauen, die mehr Stabilität geben und noch robuster sind als die Multifunktionsschuhe. Zudem bietet Lowa für den alpinen Bereich einige vegane Schuhe an, wie zum Beispiel den Alpine Pro GTX (in einer Herren- und Damenvariante) sowie den für einen Alpinschuh sehr leichten Alpine SL GTX.

*Hinweis: Die veganen Schuhe von Lowa sind nicht offiziell als vegan zertifiziert. Ein Schuh wie mein Innox besteht aus über 150 Einzelteilen, die alle darauf zurückverfolgt werden müssten, dass die Farbstoffe usw. keine tierischen Bestandteile enthalten. Lowa garantiert aber dafür, dass bei allen Modellen der All Terrain Sport-Reihe sowie bei einigen anderen rein textilen Modellen kein Leder und keine Wolle verarbeitet wurden und auch die verwendeten Kleber frei von tierischen Inhaltsstoffen sind. Zudem werden alle Wanderschuhe von Lowa in Europa und die meisten sogar am heimischen Standort in Bayern gefertigt. Auch das verwendete Leder für die nicht-veganen Varianten kommt übrigens ausschließlich aus Europa. 

Vegane Alternativen zu Daune

Daunen sind das Untergefieder von Wasservögeln wie Gänsen oder Enten und als solche sehr gut darin, die Tiere vor Kälte sowie auch Hitze zu schützen. In Sachen Gewicht-Wärme-Verhältnis sind die feinen, leichten Federn unschlagbar und besitzen zudem eine hohe Bauschkraft, wodurch sie gleichzeitig gut komprimierbar sind. All das sind Eigenschaften, die sich die Outdoor-Industrie zu Nutze macht und daher insbesondere Schlafsäcke und Jacken mit Daunen füllt. Diese stammen vor allem von Mastvögeln, insbesondere aus dem asiatischen Raum und innerhalb von Europa vor allem aus Ländern wie Ungarn, Rumänien und Polen. Gewonnen werden die Daunen durch Rupfen, wobei teilweise auch Lebendrupf praktiziert wird, denn dann können von einem Tier mehrmals in seinem Leben Daunen gewonnen werden. Außerdem stammen die Daunen teilweise auch aus der Stopfmasthaltung, die für die Gänse mit immensem Leid einhergeht.

Während man sich ziemlich sicher sein kann, dass die Daune, die man kauft, niemals von glücklichen Vögeln stammt, geben insbesondere die Siegel Responsible Down Standard oder der Global Traceable Down Standard zumindest eine gewisse Orientierung in Sachen Tierschutz. Falls du nicht auf Daune verzichten, dich aber auch nicht auf Siegel verlassen möchtest, kannst du dich zudem nach Produkten aus recycelter Daune umsehen, wie sie zum Beispiel Patagonia anbietet. Hierbei wird Daune mit 600er bis 700er Füllkraft verwendet, die aus Kissen, Bettdecken und ähnlichen Produkten stammt, die nicht mehr weiterverkauft werden können.

Noch besser ist es allerdings natürlich, möglichst ganz auf Daune zu verzichten. Auch wenn synthetische Füllungen wie Primaloft oft noch nicht ganz an das Wärme-Gewichts-Verhältnis von hochwertigen Daunen herankommen, sind diese mittlerweile doch sehr nah dran an der Daune und so gut, dass man wirklich keine Vogelfedern mehr braucht. Vor allem wenn man nicht gerade in extremen Temperaturen unterwegs ist, in denen der Gewichtsvorteil von Daune wirklich zum Tragen kommen würde. Synthetikfüllungen haben zudem gegenüber Daune den großen Vorteil, dass sie deutlich unempfindlicher und pflegeleichter sind und auch noch wärmen, wenn sie nass geworden sind. Daune fällt dann hingegen in sich zusammen und kann dadurch kaum noch wärmen.

Kauftipp: Vegane Thermojacke

Der Micro Puff Hoody von Patagonia* ist eines dieser Produkte, bei denen in Sachen Wärme-Gewichts-Packmaß-Verhältnis quasi kein Unterschied mehr zwischen Daune und Kunstfaserfüllung feststellbar ist und stammt zudem von einem Hersteller, der Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Produktionsbedingungen ist. 

Kauftipp: Schlafsack ohne Daune

Der Hyperlamina Spark von Mountain Equipment ist aktuell einer der besten (wenn nicht sogar der beste) Kunstfaserschlafsack auf dem Markt, was die Wärmeleistung in Verhältnis zum Gewicht und Packmaß angeht und hat mich auf meiner 1.500 km langen Wanderung durch Großbritannien nie im Stich gelassen (hier geht’s zu meinem Schlafsack-Testbericht).

Vegane Alternativen zu Wolle

Wolle  bietet große Vorteile, insbesondere für den Einsatz bei Sportkleidung. Je nach Außentemperatur wärmt sie oder hält kühl, trocknet relativ schnell wieder, bindet unangenehme Gerüche und ist gleichzeitig elastisch und doch robust.

Für Funktionskleidung wie Unterwäsche oder Shirts und auch Wandersocken wird besonders gerne und häufig die sehr hochwertige Merinowolle eingesetzt, die vor allem aus Australien und Neuseeland stammt. Seit einiger Zeit ist diese Wolle jedoch immer mehr in Verruf geraten, und das zu Recht. Denn das sogenannte Mulesing ist vor allem in Australien nach wie vor eine gängige Taktik, bei der den jungen Schafen ohne Betäubung Hautfalten herausgeschnitten werden, um sie vor Fliegenbefall zu schützen. Gleichzeitig werden die Schafe aber oft so gezüchtet, dass sie möglichst viel Wolle produzieren, was gleichzeitig die Bildung von Hautfalten fördert – mehr Haut, mehr Wolle – ein Teufelskreis.

Auch unabhängig von der Sache mit dem Mulesing muss man sich aber dessen bewusst sein, dass Wolle immer mit Nutztierhaltung einhergeht und dass die Haltung und insbesondere die Schafschur oftmals mit großem Stress oder sogar Leid der Tiere zusammenhängt, denn die Arbeiter vor Ort werden oft pro Schaf und nicht nach Zeit bezahlt.

Wenn Du Dich dafür entscheidest, Produkte aus Wolle zu kaufen, solltest Du auf jeden Fall darauf achten, dass diese mit einer Zertifizierung versehen ist, die zumindest versucht zu garantieren, denn hundertprozentig verlässlich sind solche Siegel wohl nie, dass gewisse Mindeststandards in der Gewinnung der Wolle eingehalten werden und inbesondere kein Mulesing praktiziert wird. Bei Sportbekleidung findet man hierbei vor allem den Responsible Wool Standard.

Während für normale Alltagsbekleidung Materialien wie Baumwolle eine gute Alternative sind, solltest Du beim Wandern als Alternative auf synthetische Stoffe zurückgreifen, die schnell wieder trocknen. In Sachen Funktion sind diese im Prinzip genauso gut sein wie Wolle, allerdings bringen sie Nachteile in Sachen Umweltschutz mit sich: Nicht nur, dass für die Herstellung von Stoffen wie Polyamid oder Polyester Erdöl benötigt wird – sie sind letztendlich ja nichts anderes als Plastik – sondern es lösen sich bei jedem Waschgang auch feine Partikel und Fasern, die in die Gewässer gelangen.

Für letzteres gibt es eine einfache Lösung: Ein Waschbeutel, der das Mikroplastik zurückhält, sodass du dieses anschließend entsorgen kannst! Das ist ein so einfacher und kleiner Beitrag zum Umweltschutz, der doch große Wirkung hat. Gleichzeitig schützt der Beutel übrigens auch deine Kleidung beim Waschen, sodass du länger etwas davon hast.

Was die Materialien selbst angeht, kannst du sowohl umwelt- als auch tierfreundlich unterwegs sein, indem du auf Hersteller zurückgreifst, die möglichst hohe Umweltstandards einhalten. Zudem gibt es immer mehr Produkte, die aus recycelten Materialien hergestellt werden, was gleichzeitig Müll einspart und keine zusätzlichen Ressourcen verbraucht. Empfehlenswerte Marken sind hierbei zum Beispiel Patagonia und Vaude. 

Kauftipp: Funktionsunterwäsche ohne Merino

Während es nicht problematisch ist, Oberbekleidung fürs Wandern ohne Wolle zu finden, ist im Bereich Funktionsunterwäsche in den letzten Jahren ein wahrer Merino-Boom ausgebrochen, wobei in letzter Zeit immer mehr auch auf Mischgewebe, also einen Mix aus Wolle und Synthetikfaser, gesetzt wird. Eine große Auswahl an Funktionsunterwäsche ohne Merinowolle gibt es aber nach wie vor zum Beispiel bei Odlo*.

Rund um Tierschutz-Siegel und Zertifikate

Auf Marken und Produkte zurückzugreifen, die als tier- und/oder umweltfreundlich(er) zertifiziert sind, ist grundsätzlich auf jeden Fall immer besser, als das nicht zu tun. Allerdings ist nicht Zertifikat nicht gleich Zertifikat und  selbst die besten können keine Garantie dafür geben, dass sie halten, was sie versprechen. Die Produktionsstätten sind oft weit entfernt von den Herstellern, die Produktionsketten lang und undurchsichtig und Spielraum sowie mögliche Motivationen für Täuschungen gibt es mehr als genug.

Zudem können die Mindestanforderungen und Überprüfungsstandards der Siegel der unterschiedlich sein und längst nicht alle davon sind unabhängig. Manche wurden von Herstellern selbst ins Leben gerufen, was nicht schlecht(er) sein muss, aber natürlich Fragen in Sachen Transparenz und Motivation aufwirft. Zudem gibt es von den Industrieverbänden selbst initiierte Siegel, denen man keine Beachtung schenken sollte, denn die Verbände vertreten letztendlich rein die Interessen der Industrie.

Du solltest also auf jeden Fall vorher prüfen, wer hinter dem jeweiligen Siegel steckt und idealerweise auf möglichst etablierte Siegel wie die oben genannten für Wolle und Daune zurückgreifen.

Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit

Eine vegane Lebensweise ist einer der größten, oft sogar der größte Hebel, den jeder Mensch ganz persönlich betätigen kann, um den eigenen Fußabdruck in jeglicher Hinsicht zu reduzieren. Wer versucht, in seinem Alltag möglichst auf tierische Produkte zu verzichten, leistet schon einen ziemlich großen Beitrag. Dennoch darf man neben all den Kühen und Schafen nicht vergessen, dass es noch viel mehr Tiere da draußen gibt, denen wir mit unserer Lebensweise oft erheblichen Schaden zufügen, nicht zuletzt indem wir ihre Lebensräume verunreinigen und zerstören – und damit natürlich letztendlich auch unseren eigenen.

Deshalb ist es nicht nur wünschenswert, sondern geradezu notwendig, dass wir beim Einkaufen bewusst, informiert und wohlüberlegt handeln. Das bedeutet insbesondere, dass man vor allem zu solchen Produkten greift, die unter möglichst strengen, ökologischen Gesichtspunkten oder sogar aus recyceltem Material hergestellt wurden und das gleichzeitig idealerweise nicht irgendwo im fernen Asien, sondern innerhalb von Europa oder sogar in Deutschland.

Wenn nicht bei der Kleidung, die wir anziehen, um die Natur zu genießen – wann dann?


Achtest Du beim Kauf von Wanderausrüstung auf Faktoren wie Tierschutz und Nachhaltigkeit? Ich freu mich auf Deinen Kommentar!

 

 

4 Comments

  1. Toller Artikel und tolles Thema! Ich bin selbst seit einem Jahr vegan und fühle mich seither nicht nur gesünder sondern habe auch ein viel besseres Gewissen. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren dahingehend noch ein viel stärkeres Umdenken stattfinden wird. So schwer ist es nämlich gar nicht, vegan zu sein, das zeigt ja auch dein Artikel – freue mich über mehr Tipps & Tricks zum Thema!
    Liebe Grüße
    Annika

    • Fräulein Draußen Reply

      Danke liebe Annika! Schwer ist das echt nicht (mehr) und es hat einfach soo viele Vorteile. Auf ein noch viel stärkeres Umdenken hoffe ich auch, aber gerade in den letzten Jahren hat sich auch schon so viel getan. Das gibt mir Hoffnung. :-)

      Liebe Grüße
      Kathrin

  2. Schöner Artikel und gute Einstellung. Ich hoffe, dass du somit auch Andere motivieren kannst. Ich lebe selbst seit ein paar Jahren überwiegend vegan und versuche auch in letzter Zeit mich beim Reisen umweltfreundlicher fortzubewegen.
    Liebe Grüße
    Caro

    • Fräulein Draußen Reply

      Danke liebe Caro, das hoffe ich auch. :-) Um meine Fortbewegung beim Reisen mache ich mir aktuell ebenfalls viele Gedanken, weil Fakt ist: Jede noch so kleine Bemühung hilft.

      Liebe Grüße
      Kathrin

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