Was machst Du eigentlich beruflich?

Es gibt wohl keine Frage, die mir öfter gestellt wird. Und ich beantworte sie jedes Mal gerne, denn ich kann das sehr gut nachvollziehen. Da ist eine, zumindest gefühlt, nur am Reisen und Wandern und irgendwie scheint sie dabei trotzdem noch genug Geld zu verdienen, denn so richtig abgemagert sieht sie nicht aus und ein Dach über dem Kopf scheint sie auch zu haben, wenn sie nicht gerade in ihrem Zelt schläft.

So richtig kurz und knackig lässt sich das, womit ich mein Geld verdiene, aber gar nicht erklären, deswegen kommt hier die lange Version. In diesem Artikel erfährst Du, wie das alles genau funktioniert und was es für Dich als Leser bedeutet, dass ich als Reise- und Outdoorbloggerin Geld verdiene.

Geld verdienen mit einem Outdoor-Blog

Nachdem ich Fräulein Draußen im Herbst 2013 in einer Nacht- und Nebelaktion und rein aus Spaß an der Freude ins Leben gerufen habe, ohne auch nur annähernd zu wissen, was ich da tue, habe ich mich im Herbst 2016 nach drei Jahren des Freizeitbloggens dazu entschieden, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen und das mit dem Bloggen professionell zu betreiben. Denn ein Bloggerdasein neben einem Vollzeitjob ist zwar möglich, aber nur bis zu einem gewissen Grad und durch Opferung vieler Feierabende und Wochenenden. Und das war mir auf Dauer dann doch irgendwann zu viel. Dazu immer das Gefühl, so viele Ideen, aber keine Zeit für die Umsetzung zu haben und natürlich der Wunsch danach, mehr als sechs Wochen Urlaub im Jahr fürs Reisen und Wandern zur Verfügung zu haben.

Zelt-Office während meiner 3-monatigen Wanderung durch Großbritannien

Einnahmequellen als Blogger

Wenn man mit dem Bloggen Geld verdienen möchte, gibt es dafür unterschiedliche Möglichkeiten und in der Regel nutzen Blogger einen Mix aus allen.

Kooperationen mit Tourismusverbänden, Reiseveranstaltern & Co.

Für Reiseblogger ist es essenziell, zu reisen. Denn ohne Reisen keine Inhalte, und ohne Inhalte kein Blog. Bekanntlich ist das Reisen aber nicht gerade ein günstiges Hobby und da kommen Tourismusverbände bzw. natürlich auch Hotels, Autovermietungen, Airlines und ähnliches ins Spiel. Diese haben über Kooperationen mit Bloggern die Möglichkeit, ihre Destination bzw. ihr Angebot zu bewerben. Das geschieht vor allem über Blogartikel und die Einbindung in Social Media-Posts, aber auch andere Formen wie z.B. die Erstellung von Bildern und Texten für die Kanäle des Kooperationspartners sind möglich. Als Blogger hat man dadurch nicht nur die Möglichkeit, Reisekosten zu minimieren, sondern natürlich auch Einkommen zu generieren.

Kooperationen mit Marken und Herstellern

Ein weiterer wichtiger Pfeiler für Blogger sind Kooperationen mit Marken, in meinem Fall natürlich besonders mit Herstellern von Outdoorausrüstung. Marken und Hersteller arbeiten gern mit Bloggern zusammen, da diese mit ihrer Persönlichkeit hinter ihrem Blog und ihren Empfehlungen stehen und dadurch ein gewisses Vertrauensverhältnis zwischen Blogger und Lesern besteht. Zudem sind Blogger immer im Dialog mit ihren Lesern und werden oft um Rat gefragt, wenn es um eine anstehende Reise oder um die Anschaffung neuer Ausrüstung geht .

Genau das ist auch der Grund, warum ich hier besonders vorsichtig bin und nur Kooperationen mit Marken eingehe, hinter denen ich voll stehen kann und nur solche Produkte positiv bewerbe, die ich selbst genutzt und für gut befunden habe. Gerade im Outdoorbereich wäre alles andere auch überhaupt gar nicht vertretbar, denn hier geht es ja oft gar nicht um irgendwelche Luxusprodukte, sondern um solche, die direkt mit dem körperlichen Wohl zusammenhängen. Auf die „Dankes“-Briefe von Lesern, die wegen mir eine undichte Regenjacke oder einen schlecht isolierenden Schlafsack gekauft haben, möchte ich eher verzichten.

Affiliate-Einnahmen

Affili-was? Affiliate bedeutet im Prinzip, dass man durch die Weiterempfehlung bzw. Verlinkung von Produkten und Angeboten bei erfolgreichem Verkauf am Umsatz beteiligt wird, ohne dass der Käufer dabei mehr bezahlen müsste. Gerade für Reiseblogger, die naturgemäß sehr viel unterwegs sind, ist das natürlich eine gute Sache, denn es handelt sich dabei um passives Einkommen. Ist der Link einmal gesetzt, kann man damit theoretisch ohne weiteres Zutun dauerhaft Geld verdienen.

Eigene Produkte

Ebenfalls eine beliebte Einkommensstrategie für Blogger, die ich so bisher noch gar nicht nutze: Die Erstellung und der Verkauf eigener Produkte. Das kann zum Beispiel geballtes Wissen in Form von E-Books oder Online-Kursen sein, aber auch Dinge wie selbst entworfene T-Shirts, Kofferanhänger oder Fotodrucke.

Folgeaufträge

Nicht nur mit dem Blog direkt ist es möglich, Geld zu verdienen, sondern auch indirekt. Ein Klassiker ist die Erstellung von Inhalten für Unternehmen, z.B. in Form von Artikeln für Unternehmensblogs oder den Verkauf von Fotos und Inhalten für Social Media-Kanäle. Darüber hinaus kann man je nach Kenntnissen und Fähigkeiten z.B. Firmen zu blogrelevanten Themen beraten, Reportagen für Zeitschriften schreiben und vieles mehr. All diese Dinge könnte man zwar theoretisch auch ohne eigenen Blog tun, jedoch hat man als Blogger oftmals schon die entsprechenden Kontakte, dank des Blogs ein Portfolio und wird dadurch oft sogar proaktiv angesprochen.

Seltenst ist das Fotografieren unterwegs so entspannt wie hier

Die Frage nach der Unabhängigkeit

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, mit einem Blog seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und alle davon führen zu einer Frage: Wie unabhängig kann ein Blogger noch sein, wenn er davon (zumindest bis zu einem gewissen Prozentsatz) leben und somit Werbung einbinden muss? Denn es ist natürlich Fakt, dass Kooperationspartner möglichst positiv erwähnt werden wollen, ich als Bloggerin aber gleichzeitig zu meiner eigenen Meinung – sei sie positiv oder negativ – stehen muss und auch unbedingt will, denn das ist es ja, was Blogger eigentlich ausmacht.

Der Schlüssel dazu, die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bekommen, liegt für mich im Prinzip darin, meine Kooperationspartner genau auszusuchen und eine Zusammenarbeit nur dann einzugehen, wenn sie zu mir, meinem Blog und damit zu meinen Lesern und Followern passt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit dann schon mal relativ hoch, dass meine eigens gebildete Meinung über etwas, die ich auf meinem Blog wiedergebe, dann auch mit dem Wunsch des Kooperationspartners nach positiver Berichterstattung einhergeht.

Mein Leitsatz dabei ist: Würde ich dieses Produkt theoretisch auch privat kaufen bzw. würde ich diese Reise / diese Unterkunft / diesen Mietwagen etc. jetzt so und dort privat auch buchen? Und genauso stelle ich mir im Nachhinein die Frage: Würde ich dieses Produkt / diese Wanderung etc. auch meinen Freunden und meiner Familie empfehlen?

Wenn ich diese Fragen mit „ja“ beantworten kann, dann gehe ich eine Zusammenarbeit ein bzw. berichte über etwas. Verglichen mit der Anzahl an Anfragen, die ich mittlerweile bekomme, ist das übrigens ein ziemlich kleiner Prozentsatz. Den Großteil meiner Ausrüstung und meiner Reisekosten zahle ich tatsächlich immer noch selbst – aus oben genannten Gründen und auch, weil mir alles andere ehrlich gesagt einfach zu anstrengend wäre und meinem Drang nach individueller Reise- und Lebensgestaltung viel zu sehr im Weg stehen würde.

Natürlich besteht trotz dieser Sorgfalt die Möglichkeit, dass es mir irgendwo einfach so gar nicht gefällt oder ein Produkt fehlerhaft, unzuverlässig oder in meinen Augen einfach nicht gut ist. In diesem Fall würde ich den Kooperationspartner kontaktieren, ihm meine Kritik schildern und versuchen, zusammen eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel ist. Im Extremfall könnte das dann dazu führen, dass ich z.B. einen vereinbarten Testbericht nicht schreibe, um keine Interessen zu verletzen. Wozu es definitiv NICHT führen wird ist aber, dass ich auf dem Blog und meinen Social Media-Kanälen irgendeine andere Meinung wiedergebe als meine eigene.

Transparenz und Kennzeichnung

Für mich ein super wichtiges Thema, denn es ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, dass bezahlte Inhalte immer mit einem entsprechenden Hinweis versehen sein müssen (auch wenn hier die Gesetzeslage nach wie vor eher schwammig ist), sondern auch ich persönlich möchte Dir gegenüber möglichst transparent und ehrlich arbeiten.

Daher wirst Du Inhalte, die im Rahmen einer Kooperation entstanden sind, auf Social Media und dem Blog immer mit einem Werbehinweis versehen vorfinden und weißt somit stets, wann es sich bei einem Beitrag letzten Endes um bezahlte Werbung handelt und wann nicht.

Ein Beispiel für einen Sponsored Post auf Instagram

Was macht man denn dann so den ganzen Tag als Blogger?

Die kurze Antwort: Ziemlich viel. Die lange Antwort: Täglich viele E-Mails beantworten. Social Media-Kanäle befüllen und pflegen. Fotos bearbeiten. Videos schneiden. Artikel schreiben. Themen recherchieren. Interviewfragen beantworten. Sich mit WordPress rumärgern. Auf Fachmessen gehen. Mit Menschen telefonieren. Reportings schreiben. Angebote erstellen. Konzepte überlegen. Grafikdesigner spielen. Reisen und Wanderungen planen. Mit anderen Bloggern netzwerken. Sich in Dingen wie SEO, Fotografie, Internetrecht und Social Media weiterbilden. Fragen und Kommentare von Lesern und Followern beantworten. Umsatzsteuervoranmeldungen machen. Rechnungen schreiben. (…)

Ein großer Teil der Arbeitszeit fällt tatsächlich auf das kreative Arbeiten und die regelmäßige Befüllung des Blogs und der Social Media-Kanäle mit hilfreichen, spannenden, unterhaltsamen (…) Inhalten. Allein die komplette Erstellung eines Blogbeitrags kann durchaus mal einen ganzen Tag dauern – denn neben dem Schreiben an sich kommt auch noch die Strukturierung des Textes, die Bilderauswahl und -bearbeitung und das Einpflegen des Textes ins Backend des Blogs dazu.

Aber auch das ganze Drumherum, das man „vor den Kulissen“ sicher oft gar nicht so wahrnimmt, nimmt sehr viel Zeit ein. Zumal man das ganze Know-How ja in der Regel nicht in die Wiege gelegt bekommen hat, sondern sich oft in Eigenregie und per „learning by doing“ aneignen muss.

Und hinzu kommt natürlich all das Reisen und Wandern an sich, ohne das das alles hier ja gar nicht ginge.

Höchste Konzentration beim Instagram-Update aus dem Grand Teton Nationalpark

Und davon kann man wirklich Leben?

Es gibt durchaus Reiseblogger, die von ihrem Blog und meist von einer Mischung der oben genannten Einkommensmöglichkeiten Leben können, auch wenn das tatsächlich die wenigsten sind. Außerdem ist das natürlich nicht nur eine Frage des Könnens, sondern auch des Wollens und damit letztendlich immer auch eine bewusste Entscheidung. Manche wollen ihr Hobby zum Beispiel auch einfach gar nicht zum Beruf machen!

Zudem hängt es natürlich auch sehr von den persönlichen Lebensumständen und damit dem finanziellen Bedarf ab, ob der Blog und die damit verbundenen Einnahmen zum Leben reichen. Meine Blogeinnahmen (direkt und indirekt) decken aktuell ca. 70% meines finanziellen Bedarfs. Den Rest generiere ich als selbstständige und ortsunabhängig arbeitende Marketing- und Social Media-Beraterin. Das hat auch den Vorteil, dass ich mehr Freiheit bei der Entscheidung für oder gegen eine Kooperation und zudem die Sicherheit habe, jederzeit auch ganz unabhängig vom Blog Geld verdienen zu können. Mein Ziel ist aber grundsätzlich schon, möglichst viel Zeit in den Blog investieren zu können, denn das ist einfach das, was ich am allerliebsten tue und was mich am meisten erfüllt.

Vor- und Nachteile des Outdoor- und ReiseBlogger-daseins

Dass ich mit meiner Leidenschaft, also dem Reisen, Wandern und darüber schreiben, Geld verdienen kann, ist definitiv eine ziemlich wunderbare Sache und ich verspüre oft ein Gefühl tiefer Dankbarkeit dafür, dass das gerade alles so klappt. Ich kann meine Zeit ziemlich frei einteilen und einen großen Teil davon in der Natur verbringen. Ich kann mich selbst verwirklichen und meine Stärken und Interessen voll einbringen und vertiefen.

Aber Bloggen ist auch sehr, sehr viel Arbeit, die ich bis zu meiner Selbstständigkeit drei Jahre lang neben einem durchaus fordernden 40-Stunden-Job erledigt habe. Und auch jetzt als Quasi-Vollzeit-Blogger ist das Leben nicht immer so leicht, wie es vielleicht aussehen mag. Denn neben der Tatsache, dass Reisen und Wandern an sich ja durchaus ziemlich anstrengend sein kann, bin ich als Blogger eine One-Woman-Show mit einer schier unendlichen To-Do-Liste. Hinzu kommen als Selbstständige natürlich die üblichen Belastungen wie ein schwankendes Einkommen, sehr unregelmäßige Arbeitszeiten und das ständige Gefühl der Verantwortung, die immer irgendwie ein bisschen auf den Schultern lastet.

Und auch das Reisen und Wandern kann man sicherlich nicht immer so genießen, wie man es als Nicht-Blogger vielleicht könnte. Hier eine Instagramstory, da ein Selbstauslöserfoto, dort lieber schnell noch eine E-Mail beantworten statt die Aussicht zu genießen. Allerdings gebe ich mir auch extrem viel Mühe, diese Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und zwischendurch immer wieder mal bewusst Kamera, Handy & Co. im Rucksack zu lassen und das zu tun, weshalb ich das Ganze hier ja eigentlich mache: Durch die Welt wandern und sie genießen. Würde ich das nicht tun, wäre es auch tatsächlich etwas schwierig, so über meine Erlebnisse zu schreiben wie ich es tue.

Und dann gibt es da – natürlich auf der Seite der Vorteile – noch all die lieben Nachrichten und Kommentare von Euch Lesern und Followern, all die Menschen, die mitfiebern und sich mitfreuen, und das ist eine ganz großartige Sache, die für mich nach wie vor nicht selbstverständlich ist.

Dafür auch an dieser Stelle mal wieder ein riesiges Danke an Euch. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich und auch irgendwie ziemlich sinnlos.


Hast Du noch Fragen zum Thema Bloggen und damit Geld verdienen? Dann hinterlass mir gerne unten einen Kommentar.

25 Comments

  1. Hi Kathrin,
    vielen Dank für den Einblick in dein Leben. Ich habe immer sehr viel Respekt vor Leuten, die sich mit einem Blog selbständig machen. Da fehlt mir auf der einen Seite irgendwie der Mum in den Knochen, auf der anderen Seite habe ich aber auch Verantwortung gegenüber der Familie. Daher klappt dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht…aber, die Kids sind irgendwann ja auch mal aus dem Haus und dann sehen wir weiter.

    Daher nochmals meinen Respekt und vielen lieben Dank für die ganzen tollen Berichte über deine Reisen…..

    Grüße
    Lefdi

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Lefdi,

      mit Familie ist das natürlich nochmal ein bisschen eine andere Sache, das kann ich verstehen. Ein Blog ist ja jetzt auch nicht unbedingt die allerverlässlichste Einnahmequelle. 😉 Da bräuchte man wohl auf jeden Fall noch ein anderes Standbein.

      Viele Grüße und danke,
      Kathrin

  2. Danke für den Bericht. Als Blogger denkt man ja immer mal wieder darüber nach daraus auch Einkommen zu generieren was man 50% seiner Zeit so tut. Aber irgendwie erscheint mir das immer wieder auch viel zu anstrengend immerzu alles vermarkten zu müssen, vor allem wenn man gerade unterwegs ist. Die Nachfrage muss natürlich auch erstmal da sein… aber das ist ein anderes Thema 😀

    Viel Erfolg weiterhin mit dem was du tust und liebst!

    • Fräulein Draußen Reply

      Anstrengend ist das schon manchmal – gerade wenn man halt wie ich oft auch nicht immer neben einer Steckdose oder dem Wlan-Router sitzt, sondern irgendwo durch die Gegend läuft. 🙂 Aber schön ist es halt auch!! Danke Dir

  3. Ja, das kommt mir bekannt vor – zu viele Ideen und viel zu wenig Zeit. Aber für selbstständig fehlt mir da noch der Mut. Umso cooler, dass Du es gewagt hast!

    Viele Grüße 🙂

    • Fräulein Draußen Reply

      Gut, letztendlich geht es mir jetzt immer noch so! 😀 Aber es ist nicht mehr ganz so schlimm… 😉

  4. Liebe Kathrin,

    herzlichen Dank für den aufschlussreichen Artikel Ich bin zwar „nur“ Feierabend-Bloggerin, finde mich aber in vielem, was du schreibst wieder.

    Deinem Blog folge ich schon seit langem mit Begeisterung – eben weil mir deine Art zu schreiben und mit Kooperationen umzugehen so gut gefällt. Weiter so, liebe Kathrin

    Liebe Grüsse,
    Joana von http://www.rumpeldipumpel.com

  5. Danke für diesen spannenden Blick in den Hintergrund! Und immer genug Wasser unter’m Kiel bzw. Geld im Beutel!

  6. Danke für den Artikel, eine Menge der beantworteten Fragen habe ich mir wirklich gestellt 🙂
    Dies ist der einzige Blog, dem ich folge, durch Deine England Tour bin ich darauf aufmerksam geworden. Vielleicht zieht es Dich ja mal in mein Lieblingsland Wales?
    Ich wünsche Dir alles Gute und viele tolle Erlebnisse.
    Michael

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Michael,

      freut mich, dass ich damit ein bisschen Licht ins dunkel bringen konnte. 🙂 So ein bisschen war ich ja schon in Wales während der Etappe auf dem Offas Dyke Path, aber den Rest will ich auf jeden Fall auch noch sehen!

      Vielen Dank Dir,
      Kathrin

  7. Auf dem Foto unter „Fräulein wer?“ schaust du ähnlich lustig aus wie ein Wombat.
    Ich wünsche dir auch weiterhin viel Freude am Reisen und Spazierengehen, damit wir auch in Zukunft viel Freude beim Lesen deiner Beiträge haben.
    Herzliche Grüße, Dirk

    • Fräulein Draußen Reply

      Mein größtes Vorbild, was das Aussehen angeht!! 😉

      Vielen Dank, lieber Dirk!

  8. Danke für die interessanten Insights. Toll, dass Du ein so guten Mix hinbekommst. Ich finde gerade unter den Outdoor-Bloggern findet man viele gute Beispiele, wie man sinnvoll mit Marken und Destinationen kooperieren kann, ohne dabei unglaubwürdig zu werden und dem Leser sogar noch einen Mehrwert zu bieten.

    Ich blogge u.a. in einer ganz anderen Ecke (Fußball) und habe dort zwar auch Reichweite, aber irgendwie keine vernünftigen Monetarisierungsmöglichkeiten, da sich alles um einen Verein dreht.

  9. Pingback: Blogaround Juli/August - der Sommer macht, was er will... | HOLZ & HEFE

  10. Danke für den super Einblick in deine Arbeit!

    Ich stand letztes Jahr auch mal an dem Punkt, aus dem Hobbyblog eine selbstständige Tätigkeit zu machen. Nur hat mich das „Dauer online sein müssen“ und das ewige „Werbetrommelrühren müssen“ davon abgeschreckt. Dafür bin ich einfach viel zu gern offline und genieße einfach mein Leben und schreibaucch mal eine Woche lang nichts, als dass ich das ganze unter Druck umsetzen könnte.

    Aber ich find es klasse, dass du das gerade im Bereich outdoorbloggen umgesetzt bekommst und dich so disziplinieren kannst! Bitte mach weiter so, ich les gern bei dir mit und folge dir durch die wunderschöne Natur!

    Liebe Grüße
    Anna

  11. Schöner Artikel, der einen Einblick in die Welt der (Outdoor) Blogger zeigt und dass das „nicht nur so zum Spass“ ist. Damit meine ich, dass man nicht nut den ganzen Tag Däumchen dreht und in der Weltgeschichte rumreist, sondern dazu noch viel viel mehr gehört!

  12. Hellöle,
    da ich selbst erst Neuling in der Bloggerszene bin, finde ich diesen Artikel sehr interessant. Er zeigt natürlich, dass es sehr hart ist, aber mit Disziplin machbar ist eine gute Seite aufzubauen.
    Danke für die guten Infos

    Ganz liebe Grüße Micha
    p.s. schau gern mal auf meinen Blog http://www.explore366.com

  13. Liebe Kathrin, vielen Dank für die spannenden und ehrlichen Einblicke! Mit dem Reisen, dem Blog und dem, was man am liebsten tut, selbständig zu sein, ist der Traum vieler, deshalb ist es besonders wichtig, zu wissen, dass da auch einiges an Büroarbeit auf einen wartet. Dennoch finde ich solche Beiträge immer sehr inspirierend und ich bewundere Deinen Mut und Deine Initiative. Liebe Reisegrüsse, Miuh

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Miuh! Vielen Dank Dir, das freut mich. …es gibt eben immer auch eine Kehrseite der Medaille. 🙂

      Liebe Grüße,
      Kathrin

  14. Hallihallo,

    Danke für Deine detaillierte Beschreibung. Blogger sein ist definitiv ein 16 Stunden job wenn man es ernsthaft betreiben möchte – zumindest in der Anfangsphase scheint das so zu sein – ein Glueck habe ich erst gar nicht die Zeit dafür 🙂

    Was mich daran am meisten nervt ist, dass sich ständig irgendwas ändert. Denkt man man weiss nun alles ueber wordpress und social media etc dann aendert sich schon bald wieder einiges. Das plugin von gestern geht heute leider nicht mehr usw….

    Ich scheue mich noch Werbung zu schalten, aber vielleicht sollte ich mich endlich mal dazu durchringen….

    Dir weiterhin eine tolle Zeit als bloggerin und viel Spaß beim erobern der Welt.

    LG Heike

    • Fräulein Draußen Reply

      Hallo liebe Heike,

      da hast Du recht – die Stunden können ziemlich schnell ungehindert in die Höhe schnellen. Ich versuche da immer einen Kompromiss zu finden, denn ich möchte weder als Blogger noch als sonstwas 16 Stunden am Tag arbeiten. 😉

      Das mit der Schnelllebigkeit stimmt natürlich auch, wobei ich das durchaus auch spannend finde. Es kommt aber natürlich auch auf die Umstände und das Ausmaß an.

      Und auch Werbung an sich ist ja per se nichts schlechtes, auch wenn der Begriff sehr negativ behaftet ist. Die Umsetzung und die Transparenz spielen da eben eine sehr große Rolle. Da muss man einfach für sich selbst gucken, wo der Mittelweg verläuft, mit dem man sich wohl fühlt.

      Viele Grüße und danke!
      Kathrin

  15. Hallo Kathrin,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Ich hatte zu dem Thema so einige Fragen, die nun beantwortet sind. Im Sommer bin ich von München nach Venedig gewandert mit Zeit und Rucksack und habe den ein oder anderen getroffen, der sich eine Auszeit gegönnt hat und nicht wie ich nur ein paar Tage Urlaub hatte ( 25 Tage war Ich unterwegs) Ich habe mir immer wieder vorgestellt, wie schön es sein muss, sich einfach die Zeit nehmen zu können… Gratulation, dass du es geschafft hast ☺ Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und vor allem eine Menge Abenteuer!

  16. Holla die Dame! Ist halt immer so nen Ding…zieht man das volle Programm durch, will größer, besser, maximal monetarisiert sein, vernetzt über alles – oder ist einem die eigenen Reputation lieber. Ich tu mich da irgendwie schwer, einfach weil ich bei reinen Amazon Artikeln gleich wieder weg bin. Also, man kann es als Blogger ganz klar übertreiben mit ständigen Empfehlungen und Artikeln, die eigentlich nur um so nen fucking ref-Link geschrieben werden.

    Ich schließe mich da nicht total aus, die Menge halt, das Gift und so. Produkte die ich selbst besitze, wo ich ein Foto machen kann, wo das Feeling vom Nutzwert stimmt, die empfehle ich gern, es freut mich ja selbst einen Tipp zu bekomme. Gerade schreibe ich auch an einem Artikel über meinen Wanderrucksack, 2000 Wörter sind es schon, tauglich auf meinen Touren um 30 km. Wenn das anderen wieder hilft, ist das toll, ohne das Gewissen zu belasten.

    Ich schweife ab 😀 Also der Aufbau deiner Artikel gefällt mir 🙂 Vielleicht noch für die Ausrüstung: Hansaplast Sprühpflaster, desinfiziert die Wunde, Gewicht gespart, unempfindlich gegen Wasser. Bei Zecken schwöre ich seit Jahren auf die Zeckenhaken (1 größerer, 1 kleinerer). Dank zweier Hunde hab ich da schon einiges durch. Die Dinger funktionieren einfach.

    So, eh ich hier noch 2000 Wörter schwafel, weiter so 🙂
    gruß Markus

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