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[enthält Werbung] „Hallo und schön, dass Du da bist! Ich bin Kathrin und ich mag Hunde, schlechtes Wetter und das Draußensein.“  Dieser Vorstellungstext steht seit Entstehung dieses Blogs auf meiner Startseite, und während viele Menschen das mit den Hunden und dem Draußensein gut nachvollziehen können, sorgt die Sache mit dem schlechten Wetter regelmäßig für Ver- (und manchmal auch Be-)wunderung.  Aber es ist tatsächlich die Wahrheit: Ich mag schlechtes Wetter!

Natürlich bedeutet das nicht, dass ich es besonders erstrebenswert finde, den ganzen Tag durch strömenden Regen zu wandern und dann am besten auch noch am Ende des Tages in ein vom Vortag klitschnasses Zelt zu kriechen. Aber ich mag es, die Elemente zu spüren. Zu sehen, wie sich Landschaften bei wechselhaftem Wetter verändern. Und ja, natürlich mag ich es auch, nach einem Ausflug in Sturm und Regen zurück nach Hause und in trockene Klamotten oder gar ein heißes Bad zu kommen.

Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft – am besten täglich – ist wahnsinnig wichtig für das körperliche und mentale Wohlbefinden. Insbesondere auch an kalten, grauen und nassen Tagen, die besonders schnell auf die Stimmung (und damit auch aufs Immunsystem) schlagen können. Es gibt wohl keinen einfacheren Weg, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Trotz dieses Wissens und meiner Liebe zu Regen, Sturm und Schnee ist es aber auch für mich manchmal eine Überwindung, in die Laufschuhe oder Radklamotten zu schlüpfen und mir meine Portion Frischluft und Bewegung abzuholen, wenn es draußen allzu ungemütlich ist. Wie ich mich trotzdem dazu motiviere und meinen inneren Schlechtwetter-Schweinehund überwinde, erfährst du in diesem Artikel.


Werbehinweis: Dieser Artikel entstand in bezahlter Zusammenarbeit mit Em-eukal. Mehr zum Thema Werbung auf diesem Blog kannst du hier nachlesen.


Schlechtes Wetter kann auch schön sein

Auch wenn es von der gemütlichen Couch aus manchmal schwer zu glauben sein mag: Zumindest wenn draußen nicht gerade komplett die Welt untergeht, kann schlechtes Wetter durchaus so seine Vorteile haben.

Was ich am Rausgehen bei Regen & Co. oft ganz besonders zu schätzen weiß, ist die Tatsache, dass selbst beliebte Wege und Trails oft menschenleer sind. Kein Hindernislauf in dicht bevölkerten Stadtparks, kein Warten auf schmalen Wanderwegen, einfach nur Entspannung und Ruhe in der Natur auf Wegen, die man plötzlich oft ganz für sich allein hat. Und dafür reicht oft schon ein bisschen Nieselregen.

Und auch die Natur selbst kommt bei schlechtem Wetter manchmal erst so richtig schön zur Geltung. Egal ob es nun in Baumwipfeln festhängende Nebelschwaden, das durch dunkle Wolken brechende Sonnenlicht oder der intensive Waldgeruch nach einem kräftigen Regenschauer ist.

Sich das vor Augen zu halten, kann oft Motivation genug sein, auch schlechtem Wetter zwischendurch eine Chance zu geben.

„Einfach machen“

Wenn der Blick aus dem Fenster nichts Gutes erahnen lässt, beginnt das Gedankenkarussel ganz schnell damit, sich schier unaufhaltsam zu drehen. Man stellt sich den kalten Wind vor, die durchnässte Kleidung, die matschigen Wege, bis man das alles regelrecht spüren kann, noch bevor man überhaupt die warme Wohnung verlassen hat. Und hat dadurch bald schon noch sehr viel weniger Lust, sich vor die Haustür zu bewegen.

Mir hilft es sehr bei der Überwindung des inneren Schweinehundes, dieses Karussell ganz bewusst zu stoppen und mir selbst regelrecht zu verbieten, weiter über diese Dinge nachzudenken. Stattdessen schnüre ich einfach die Schuhe und gehe vor die Tür, ohne jegliches Zögern oder Innehalten. Ein bisschen wie ein Roboter, dem der Befehl zum Frische-Luft-Schnappen gegeben wurde und der schlichtweg keine andere Chance hat, als diesen Befehl auszuführen.

Dieses „einfach machen“ ist manchmal natürlich leichter gesagt als getan, manchmal aber tatsächlich auch genau so einfach, wie es klingt. Gut vergleichen kann man das mit dem Schwimmen in kaltem Wasser: Wenn man vorher zu lange wartet und zögert, stehen die Chancen zunehmend schlecht, dass man seinen Plan auch wirklich in die Tat umsetzt. Wenn man aber einfach die Gedanken ausschaltet, zielstrebig und ohne anzuhalten ins kalte Wasser watet und dann möglichst schnell untertaucht, stellt man oft fest, dass das alles nur halb so schlimm ist… oder sogar ziemlich schön! Und gut fühlt man sich danach sowieso.

Die richtige Kleidung

Kälte, Nässe, Wind – und nicht selten eine unheilvolle Kombination aus all diesen Faktoren: Outdoor-Sport bei schlechtem Wetter stellt erhöhte Anforderungen an die Ausrüstung. Zu wissen, dass man auf hochwertige Kleidung zurückgreifen kann, die angenehm zu tragen ist und guten Schutz bietet, kann ein hervorragendes Argument dafür sein, auch bei schlechtem Wetter das Haus zu verlassen. Zumal sich die Investition ja natürlich auch lohnen muss und kein trauriges Dasein im Kleiderschrank fristen sollte!

Mit am wichtigsten ist dabei eine gute Jacke, um den Oberkörper vor dem Auskühlen zu schützen. Vor allem hierbei lohnt es sich, in ein hochwertiges Kleidungsstück zu investieren, denn die bekommen den schwierigen Spagat zwischen Wetterschutz und Atmungsaktivität meiner Erfahrung nach noch am besten hin. Beim Radfahren muss eine solche Jacke tendenziell dichter sein, weil der zusätzliche Fahrtwind sonst schnell zu sehr auskühlt. Beim Joggen hingegen ist eine dünne 2,5-lagige Jacke oder gar ein nicht-wasserdichter Windbreaker oft angenehmer als eine richtige Regenjacke, weil man auf Dauer so oder so nass wird – entweder durch den Regen oder durchs Schwitzen.

Bei Kälte ist zudem das Zwiebelprinzip besonders wichtig: Man sollte lieber zu mehreren dünnen Kleidungsschichten als wenigen dicken greifen, die man dann flexibel an- oder ausziehen kann. Außerdem sollte man nie den Kopf vergessen, über den jede Menge Körperwärme verloren geht. Insbesondere wenn es zum Joggen geht, ist ein guter Indikator, wenn man bei kälteren Bedingungen in den ersten Minuten leicht fröstelt. Wenn man das nicht tut, ist man zu warm angezogen. Das Frösteln selbst hört dann schnell auf, solange man in Bewegung bleibt.

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Power von innen

Neben der äußeren Schutzschicht gegen Kälte und Nässe kann auch Wärme und Energie von innen wahre Wunder bewirken. Dafür liebe ich Ingwer in allen Varianten und ganz besonders  in der kalten Jahreszeit, wenn man jede extra Portion Power besonders gut gebrauchen kann. Die Schärfe der Knolle wirkt nämlich durchblutungsfördernd und gibt ein wohliges Gefühl im ganzen Körper, das sowohl vor als auch nach einer Schlecht-Wetter-Draußen-Einheit einfach nur gut tut.

Egal ob im Essen, als selbstgemachten Ingwer-Shot, als heißen Tee in der Thermoskanne beim Wandern oder, besonders praktisch für unterwegs: in Bonbon-Form! Die neuen Em-eukal Ingwer Shot-Hustenbonbons haben einen Mantel bestehend aus Ingwer und Zitrone und einen flüssigen Kern mit Ingwer und Kurkuma – ein Gewürz, dem ebenfalls zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden nachgesagt werden. Das alles zusammen bildet eine super angenehme und belebende Geschmacksmischung aus fruchtig und scharf, die man immer und überall in der Jackentasche mit dabei haben kann.

Kleiner Hinweis: Verstaue das Bonbonpapier unterwegs am besten immer so, dass es nicht aus Versehen aus der Jackentasche fallen kann, wenn man zum Beispiel das Handy rausholt. Das Em-eukal Bonbonpapier inklusive der weiß-roten Fahne besteht zwar aus Papier und nicht aus Plastik*, sollte aber natürlich trotzdem nicht irgendwo in der Natur rumliegen.

*Auch der Beutel der Ingwer Shot-Bonbons besteht übrigens mit 85 Prozent erstmalig aus einem hohen Papieranteil und ist gut recyclingfähig.

Hauptsache draußen

Wenn man nicht gerade hoch ambitionierte/r Sportler/in ist und perfiden Trainingsplänen folgen muss, kann es helfen, sich bei erschwerten Bedingungen einfach von jeglichen Verpflichten zu befreien. Die Aussicht auf ein einstündiges Intervalltraining wird nämlich schnell zur unüberwindbaren Hürde, wenn die Überwindung zum Outdoor-Sport sowieso schon schwer genug fällt. Die Aussicht auf eine kurze Joggingrunde durch den Park mit anschließender Rückkehr ins gemütliche Heim hingegen ist da schon deutlich erträglicher. Und nicht selten werden solche kurzen Ausflüge dann letztendlich doch länger, schöner und trainingstechnisch effektiver als geplant! Wenn man nämlich erstmal draußen ist und die frische Luft und Bewegung erste Wirkung zeigen, kommt die Motivation oft von ganz allein – ob man will oder nicht. Alles kann, nichts muss!

Hinterher ists umso schöner

Trotz aller Vorteile: Manchmal sind Dinge einfach erst so richtig schön, wenn sie vorbei sind. Vor allem wenn das Wetter wirklich so gar nicht mitspielt, alles einfach nur Grau in Grau und viel zu nass ist und sich partout kein Hochgefühl beim Outdoor-Sport einstellen will. An solchen Tagen kann man sich dennoch auf eine Sache verlassen: Spätestens wenn man es hinter sich hat, wird man sich so richtig gut fühlen. Und definitiv besser, als wenn man nicht raus gegangen wäre.

Ich glaube die Anzahl an Menschen, die jemals bereut haben, sich bei schlechtem Wetter zum Rausgehen überwunden zu haben, geht gegen Null. Die heiße Badewanne, die dampfende Tasse Tee, die ausführliche Stretching-Einheit oder einfach nur die kuschelige Jogginghose – nichts fühlt sich so gut an wie nach einer großen Portion Bewegung im Angesicht der Elemente. Und in dieser Hinsicht gilt ausnahmsweise: Je schlechter das Wetter, desto besser! Anstatt sich also vorzustellen, wie schrecklich es da draußen sein wird, sollte man sich lieber in Erinnerung rufen, wie schön es danach sein wird. Das funktioniert bei mir eigentlich immer.


Wie motivierst du dich, auch bei schlechtem Wetter draußen aktiv zu sein? Ich freu mich auf deinen Kommentar.

2 Comments

  1. Es ist schön zu sehen, dass es noch jemanden gibt, der kein Problem mit Kälte und Wind hat. Ich hatte oft das Gefühl mit meiner Vorliebe für raue Regionen dieser Welt allein da zu stehen. ;-) Deine Tipps sind ein zusätzlicher Motivationsschub auch im November die Wohnung zu verlassen.
    Viele Grüße,
    Olivia

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