Hach, Elbsandsteingebirge! Ich war da ja auch schon mal vor einigen Jahren, aber das kannst Du nicht wissen, denn: Ich habe damals nicht nur meine Wanderschuhe vergessen (zum Glück zum ersten und einzigen Mal in meinem bisherigen Leben), sondern vor allem auch das Ladegerät meiner Kamera!

Umso mehr freue ich mich, dass Gastautorin Charlotte für meinen Blog diesen Artikel verfasst hat. Die war nämlich kürzlich dort unterwegs – und zwar nicht mit irgendwem, sondern mit Mama höchstpersönlich!

Meine ersten Wanderungen im Thüringer Wald, später Städtetrips und Touren durch Schottland – meine Mama hat mich immer motiviert, den Rucksack aufzusetzen und die Welt unsicher zu machen.

Ich finde: Solche Mütter braucht die Welt! Und deswegen kommt hier und jetzt Charlottes Liebeserklärung an das Wandern mit Mama inklusive vielen Tipps für einen Wanderausflug in die wunderschöne Sächsische Schweiz.


Dieser Artikel ist Teil meiner Reihe „Outdoorfrauen-Spezial“, in der ich auch anderen Frauen, die abenteuerlich Reisen und das Draußensein lieben, die Möglichkeit geben möchte, ihre Geschichte zu erzählen. Mehr Infos dazu und wie Du selbst mitmachen kannst findest Du hier.


„Komm Charly, zieh die Schuhe an!“ – so schaffte es meine Mama immer, mich aus dem Alltag zu reißen. Zum Beispiel dann, wenn in der Schule irgendwas schief lief. In solchen Momenten ging es für uns immer durch den Thüringer Wald, denn der lag glücklicherweise vor der Haustür. Für meine Mama liegt er dort noch immer – nur ich bin nicht mehr ganz so nah dran: Das Studium zog mich nach Berlin und der Job hat mich dort behalten.

Aber die Leidenschaft für’s gemeinsame Unterwegssein haben wir noch immer. Glücklicherweise. Mit wem sollte ich sonst inmitten einer Tour durch den Wald die kleinen und großen Probleme des Lebens besprechen?!

Da wir dieses Mal nicht extra nach Schottland fliegen wollten, um die Wanderschuhe anzuziehen, zog es uns in die Sächsische Schweiz. Die Auswahl unserer Herberge überließ ich Mama, da sie andere Anforderungen an Unterkünfte stellt als ich – und bis heute die Einladung zur Probenacht in mein neues Zelt noch nicht angenommen hat. Und das ist in diesem Fall auch ganz gut so. Denn zum einen ist Zelten inmitten des Nationalparks nicht erlaubt und zum anderen begrüßte uns bei der Zufahrt auf unsere Pension eine herrliche Aussicht auf die Bastei, die wir sonst vielleicht verpasst hätten

Bastei mit (etwas versteckt) Basteibrücke bei Zufahrt auf den Laasenhof.

In unserer Pension, dem „Laasenhof“, wurden wir herzlich willkommen geheißen. Mama hatte direkt die Wanderpauschale mitgebucht: In unserem Zimmer warteten Bademantel und Badeschlappen auf uns. Besonders praktisch fand ich ja die ebenso zur Wanderpauschale gehörige Wanderkarte sowie die Lunchpaket-Marke, die man am Abend vor einer Tour im Restaurant abgeben kann. Nach einer kleinen Fragerunde (Wasser oder Apfelschorle? Käse, Wurst, oder gar beides?) erwartet einen dann am nächsten Morgen ein Lunchpaket inkl. belegtem Brot, Getränk, Obst und was Süßem.

Wanderung zur Bastei und den Schwedenlöchern

Für heute kamen wir aber ohne Pausensnack aus, denn da uns bis zum Abend sowieso nicht mehr allzu viel Zeit blieb, beschlossen wir, eine kurze Tour zu machen: Direkt von der Pension ging es durch ein kleines Waldstück und über eine Treppe nach Rathen und von dort mit der Fähre auf die andere Elbseite zur Bastei mit Basteibrücke und Felsenburg Neurathen – und dann über die Schwedenlöcher zurück.

Das Schöne an der Sächsischen Schweiz: Alle Wege sind gut beschildert und man findet sich schnell zurecht. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man wie wir bei Gewitterwarnung für den Abend und mit kurzem Zeitfenster durch den Wald stiefelt. Tatsächlich war es dann aber nicht die etwas knapp bemessene Zeit, die uns die Schweißperlen auf die Stirn trieb, sondern die Schwüle. Die hielt sich konsequent während unseres gesamten Aufenthalts im Elbsandsteingebirge – und ich glaube mittlerweile ganz fest dran, das nicht ohne Grund der Sprachführer im Informationsheft „Sächsische Schweiz“ ausdrücklich die „Dämmse“ als sächsischen Ausdruck für „Schwüle“ oder „Hitze“ aufführt.

Obwohl der Aufstieg in der schwülen Luft schon etwas anstrengend war, so konnte sie uns nicht davon abhalten, die herrliche Aussicht zu genießen. Und da wir später am Tag unterwegs waren, hatten wir die Basteibrücke zeitweise sogar ganz für uns allein. Ein Paar in unserer Pension, das seit vielen Jahren zum Wandern ins Elbsandsteingebirge kommt, sollte uns ein paar Tage später verraten, dass um die Mittagszeit und den frühen Nachmittag viele Touristen auf die Bastei gefahren werden. Wenn möglich, sollte man es sich daher so einrichten, die Bastei etwas später zu besuchen.

Ausblick auf dem Weg zur Bastei
Die berühmte Basteibrücke
Diesen gut ausgeschilderten Aussichtspunkt nahe der Basteibrücke ist definitiv einen Besuch wert.

Mein absolutes Highlight auf dieser Tour war der Abstieg durch die Schwedenlöcher, der mich zu der Frage verleitete: „Mama, warum heißen die eigentlich so?“ Die Antwort folgte prompt: „Bei der Schlacht von 1438 haben sich hier die Schweden vor den Sachsen versteckt, als sie auf dem Rückzug waren.“ Mein Gehirn ratterte und ratterte – bis Mama in Lachen ausbrach und zugab, dass sie das soeben erfunden hatte. Mittlerweile weiß ich: Die Schwedenlöcher waren einst eine schwer zugängliche Schlucht, die im Dreißigjährigen Krieg als Zuflucht für die Bauern aus Rathewalde diente, als die Schweden das Dorf zerstörten.

Heute muss hier glücklicherweise keiner mehr Schutz suchen und die Schlucht ist auch leichter zu begehen als damals. Wer möchte und Zeit hat, legt noch einen kleinen Umweg zum Amselfall ein.

Unser Tipp: Natürlich kann man auch über die Schwedenlöcher zur Bastei aufsteigen. Der Weg über diese Route nimmt aber mehr Zeit in Anspruch und ist etwas fordernder. Wenn die Zeit etwas knapp bemessen ist, sollte man daher andersrum (also unsere Route) gehen.

Durch die Schwedenlöcher
In diesen Schluchten konnten wir der „Dämmse“ etwas entkommen.

Zurück zum Laasenhof ging es dann wieder mit der Fähre – und wir konnten das Gewitter auf der anderen Seite schon sehen. Unsere Wirtin verriet uns später, dass es zumindest für heute Abend auch auf der anderen Seite bleibt. Gut für uns! So konnten wir unter freiem Himmel bei einem Vin de Saxe und mit Blick auf die Bastei unsere Tour für den nächsten Tag planen.

Kahn fahren in der Kirnitzschklamm

Unsere zweite Tour hatte Hinterhermsdorf zum Ausgangspunkt. Vom Ortszentrum folgt man entweder der Ausschilderung zur „Oberen Schleuse“ oder fährt direkt zur Buchenparkhalle, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Danach folgt man dem blauen Wegweiser zur Kahnfahrt-Station Kirnitzschklamm. Dabei geht es einmal mehr durch den Märchenwald. Hier musste meine Mama einige Pausen ertragen, weil ich unfassbar fasziniert von einem Paar Käfer war, das anscheinend Fangen auf einer Blüte spielte. Ganz zu schweigen vom Fund eines Heidelbeer-Strauches, der uns den Abstieg zur Kahnstation versüßte.

Auf dem Weg zur „Oberen Schleuse“

Diese zwei haben Fangen auf der Blüte gespielt.
Pausen-Snack, Wald-Edition
Letzter Briefkasten vor der Kahnfahrt – falls man Oma noch keine Postkarte geschrieben hat.
In Sachen Kahnfahrt kann man sich sicher sein: hier „arbeiden Äggsbärden“ (siehe Fenster) mit Sächsischer Gemütlichkeit.

Die Kahnfahrt in der Kirnitzschklamm gehört seit 1879 zu den touristischen Highlights der Region. Die Fahrt wird von Ostern bis Ende Oktober angeboten und kostet für Erwachsene 4,- Euro. Mit dem Gästepass bekommt man ausgewählte touristische Angebote etwas günstiger, so auch diese Fahrt.

Vor der Fahrt sollte man seine Brillen und Kameras entweder sicher aufsetzen, umhängen oder verstauen. Sonst ergeht es einem wie dem Fahrgast, dem beim spontanen Absetzen der Brille während des Ablegevorgangs diese direkt mal in den Fluss fiel. Ob sie wiedergefunden wurde? Wer weiß…

Die Fahrt auf der Kirnitzsch dauert etwa 20 Minuten und wird von allerlei Seemannsgarn begleitet. Das spinnt sich auch um eine herzförmige Insel inmitten des Flusses, auf der zwei Liebende Platz haben plus einer – aber der muss dann stehen. Die Insel eignet sich hervorragend für ein Stelldichein oder für ein klärendes Gespräch nach einem Streit.

Übrigens: Die Kirnitzsch ist ein Grenzfluss, der im tschechischen Krasna Lippa entspringt und nach 38 km in Bad Schandau in die Elbe mündet. Wer auf der linke Bootseite Platz nimmt, ist in Tschechien. Alle auf der rechten Seite des Bootes sitzen in Deutschland.

Die Liebesinsel: Lust, ausgesetzt zu werden?
Ziemlich idyllisch: Kahn voran!

Nach der Kahnfahrt geht es über einen engen Felsspalt zum Hermannseck. Dort kann man Rast in der Schlegelhütte machen. Anschließend hat man zwei Möglichkeiten: entweder geht es über den Wettinplatz auf grün markiertem Weg zurück nach Hinterhermsdorf. Oder man wählt den Weg über den Königsplatz, wie wir es getan haben. Der Königsplatz ist auf jeden Fall einen Besuch und eine ausgedehnte Rast wert: der Blick in die Wildnis der Sächsischen Schweiz ist einfach unschlagbar!

Bei Wind und Wetter das Lunchpaket plündern: Schutzhütte am Königsplatz.
Herrliche Aussicht vom Königsplatz für mich und meine geliebten Lowa Mauria

Wanderung zum Prebischtor

Äußerst begeistert von unserer Tour über Kirschnitzklamm und Königsplatz wollten wir am nächsten Tag mit Malerweg Etappe 4 weitermachen. Bis wir am Abend feststellten, dass wir ziemlich verliebt ins Elbsandsteingebirge sind – und, dass wir mit der vierten Malerwegetappe etwas vorwegnehmen würden. Daher haben wir die Malerwegetappe von Altendorf zur Neumannmühle komplett ins kommende Jahr verlegt (dann aber mit dem ganzen Malerweg) und beschlossen, die Böhmische Schweiz und ihr Wahrzeichen unter die Lupe zu nehmen.

Die Tour zum Prebischtor startet in Hrensko oder auch Herrnskretschen kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze. Wer mit dem Auto unterwegs ist und Parkplatzgebühren sparen will, parkt gegenüber der Tankstelle direkt hinter der Grenze auf einem Parkplatz. Wer ohne Auto unterwegs ist, kommt mit der S1 zum Bahnhof Schöna und von dort mit der Fähre zum Wanderweg. Bis man im Wald ist, sind es allerdings je nach Startort (Parkplatz oder Anleger) zwischen 1 bis 1,6 km.

Das Prebischtor ist mit einer Höhe von 16 m und einer Basisspannweite von 26,5 m das größte Naturfelsentor Europas. Dementsprechend viel Andrang besteht dann natürlich beim Aufstieg zum Tor. Um zu den Aussichtspunkten an und um das Tor zu gelangen, wird eine Gebühr von 3,- Euro fällig. Die lohnt sich aber, da sie eine großartige Panoramasicht auf das Elbsandsteingebirge ermöglicht. Wer möchte, kann danach über den Gabrielensteig und die Rainwiese mit anschließender Kahnfahrt in der Wilden- und der Edmundsklamm zurück nach Herrnskretschen wandern. Am Prebischtor erwartet einen außerdem das Falkennest, das 1881 von Edmund von Clary-Aldringen errichtet wurde und heute als Ausflugsgaststätte dient.

Ein Tipp gegen das Verlaufen: der Wanderweg führt unterhalb des Tores entlang, sodass es nach der Besichtigung der Aussichtspunkte den Weg nach oben erst noch einmal zurückgeht.

Steinmännchen auf dem Weg zum Tor

Das Prebischtor ist mit einer Höhe von 16 m und einer Basisspannweite von 26,5 m das größte Naturfelsentor Europas.

Die Tour zurück über Gabrielensteig und Rainwiese ist eine Tagestour, die je nach Startpunkt die 20 Kilometer-Marke knackt. Mit den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten sind die aber locker zu schaffen. Nur morgens zeitig los, das sollte man.

Für die Kahnfahrt in der Wilden sowie in der Edmundklamm wird eine Gebühr erhoben: In der Wilden Klamm sind das 2,50 Euro für Erwachsene und in der Edmundsklamm 3,- Euro, ebenfalls für Erwachsene. Zu beachten ist außerdem, dass in der Wilden Klamm der letzte Kahn 17:00 Uhr startet und in der Edmundsklamm um 18:00 Uhr. Die Zeiten können sich ggf. ändern – ein Update ist hier hinterlegt.

Nach dieser Tour haben Mama und ich es unseren Füßen übrigens richtig gut gehen lassen: Der Laasenhof hat einen genialen Barfußpfad, der gut 150 m lang ist und sogar ein Tretbecken hat. Nachdem man da zweimal drüber gelaufen ist, haben sich die Füße angefühlt, als wären sie im Laufe des Tages überhaupt nicht angeschwollen durch Hitze und Belastung.

Sächsische Schweiz, mach dich gefasst: Wir kommen wieder!

Fazit zum Wandern in der Säschsischen Schweiz

Nach diesen Touren kann ich eins ziemlich genau sagen: Für Mama-Tochter-Touren ist die Sächsische Schweiz ideal. Es gibt Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die man sich auch spontan je nach Wetterlage und tagesaktueller Fitness zurechtlegen kann. Zudem sind überall im Umkreis schöne Wanderpensionen vorhanden, wie bspw. der Laasenhof, der uns mit der Wanderpauschale und dem Barfußpfad absolut überzeugt hat. Die Infrastruktur ist mit Wanderbussen sowie Zug- und Fähranbindungen optimal auf Wanderer ausgelegt.

Na gugge ma da: Auf bald in der Sächsischen Schweiz.

Warum Wandern mit Mama einfach unfassbar schön ist

Mama hat immer praktische Tipps am Start. Zum Beispiel weiß sie ziemlich genau, wie man sich Zecken vom Leib hält: mit Teebaumöl! Davon verreibt man einfach ein paar Tropfen an den Fußgelenken – und fertig. Zusätzlich kann man auch ein paar Tropfen auf die Wandersocken geben. Mama hatte natürlich immer ein Fläschchen in ihrem gut sortierten Wanderrucksack dabei.

 Mama hat die leckersten Snacks in ihrem Rucksack. Von Nussmischungen über Trockenobst bis hin zu meinen allerliebsten Erdmandel-Schoko-Riegeln: Mama ist in Sachen „Naschereien für unterwegs“ immer bestens organisiert.

Mama wählt immer die schönsten Unterkünfte aus. Ganz einfach, weil sie auf andere Dinge achtet! Da landet man dann eben in der idyllisch gelegenen Wanderpension mit Barfußpfad, Blick auf die Bastei und Wanderpauschale statt der pragmatischen Unterkunft ohne Bademantel und andere Annehmlichkeiten.

Mama ist immer bestens ausgerüstet. Wadenkrampf? Kein Problem. Mama hat Magnesium dabei. Und auch sonst wüsste ich nicht, was in ihrem Rucksack in Sachen Notfallversorgung fehlt.

Mama hat ziemlich viel Ahnung von Pflanzen. Und deshalb ist eines sicher: Sie findet den leckeren Heidelbeerstrauch am Wegesrand, kann mir verraten, welche Pflanze ich gerade vor meiner Kamera habe – und hat mir auf unserer aktuellen Tour ziemlich viel zum Fingerhut und seiner Wirkung erzählt: Der Fingerhut ist nämlich hochgradig giftig, aber in der richtigen Dosierung ein Mittel gegen Herzinsuffizienz. Ich finde sowas ja ziemlich spannend.

Mama hat immer ein offenes Ohr und ich kann mir ihr einfach über alles reden – Kunst, Filme, Musik, Bücher, Natur… Und sie hat vollstes Verständnis für meine Interpretation des Pocahontas-Liedes „Farbenspiel des Winds“, wenn die Wildbahn um uns herum frei ist. Spaß und Blödsinn müssen einfach sein!

Eine der schönsten Sachen ist aber, wenn man merkt, dass nicht nur ich mich auf sie verlasse, sondern sie auch auf mich: Seit Neuestem weiß ich zum Beispiel, dass sie ihre Klamotten fürs Draußensein nicht mehr ohne meinen Rat kauft. Vermutlich weil ich gerade an meiner Packliste für Patagonien arbeite und mich deshalb besonders intensiv mit allem beschäftige. Übrigens eine Reise, die ich nie machen würde, wenn mich Mama nicht irgendwann mal mitten in die Natur gestellt und so die Liebe zu ihr in mir entfacht hätte.

Danke, Mama. 


Über die Gastautorin

Charlotte wurde von ihrer Mama schon von klein auf vom „Draußensein“ begeistert. Als echtes „Thüringer Wald“-Kind liebt sie es, durchs Laub zu rascheln – und würde ihre Wanderschuhe niemals woanders als am Rennsteig einlaufen. Derzeit plant sie ihr erstes wirklich großes Abenteuer: Trekking in Patagonien.

Autorin Charlotte mit Mama

Charlottes Ausrüstungstipps

„Gute Regenjacken, wie die Easy L II von Schoeffel. Die ist leicht, gut zu komprimieren und perfekt, wenn’s in der Klamm doch mal nass runterkommt.“

„Mit dem Talon 11 von Osprey kommt man zu zweit auch gut auf einer Tagestour klar: da kann Tochter tragen und Mama entspannt laufen. Etwas eng wird es nur dann, wenn man etwas mehr Equipment mit sich rumschleppt, wie z.B. eine Spiegelreflexkamera.“

„Nach Jahren der Rumquälerei mit schlechtsitzenden Sportbustiers bin ich nach langer Recherche für diese Tour auf einen waschechten Sport-BH umgestiegen: den Triaction Hybrid Lite von Triumph. Ohne den geht es für mich jetzt nicht mehr raus, da er optimalen Halt bei absoluter Bewegungsfreiheit gibt. Ohne blöd zu wackeln oder zu verrutschen. Ich hätte es echt nicht geglaubt.“

„Und eine wunderbare Erfahrung in Sachen Schuhwerk haben wir auch gemacht: Nachdem Mama länger Knieprobleme hatte und schmerzfreie Touren in „freier Wildbahn“ kaum möglich waren, ist sie auf Crosslaufschuhe umgestiegen, in ihrem Fall die Salomon Speedcross Vario. Schmerzen gab’s diesmal keine – dafür ist sie mir gern mal im Stechschritt vorweg gerannt.“

Wanderführer Elbsandsteingebirge – Tipp

Eine große Hilfe in Sachen zurechtfinden ist der Rother Wanderführer „Elbsandsteingebirge“. Man kann für den Anfang auch auf das Informationsheft des Tourismusverbandes „Sächsische Schweiz“ mit Routenbeschreibungen zurückgreifen – doch die sind eher als Anregungen gedacht und daher als Wegbeschreibungen nicht ganz so detailliert.


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Warst Du auch schon mal im Elbsandsteingebirge unterwegs und kennst dort ein schönes Eck oder eine schöne Wanderung? Dann rein damit in die Kommentare!

 

2 Comments

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