Es ist nicht leicht. Gar nicht leicht. Also wirklich so überhaupt gar nicht leicht. Die Suche nach dem perfekten Wanderschuh fühlt sich oft an wie die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Die Welt der Wanderschuhe ist schier endlos. Leder oder Synthetik? Wasserdicht oder nicht? Leicht und flexibel oder fest und robust?

Und dann sind da noch diese Füße. Oh, diese Füße! Dick, dünn, breit, krumm, schmal… der eine Schuh drückt hier, der andere scheuert dort.

Und selbst nachdem man den hundertsten Schuh im tausendsten Laden anprobiert hat, will sich irgendwie keiner finden, der so richtig gut passt. Nein, die Wanderschuh-Suche ist wahrlich nicht einfach.

Die schlechte Nachricht ist: Es gibt nicht den einen perfekten Wanderschuh. Es gibt keine ultimative Anleitung. Es gibt nur viele unterschiedliche Füße und viele unterschiedliche Anforderungen, für die man im Schuh-Dschungel den für sich richtigen Schuh finden muss.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Denn wenn man ein paar grundsätzliche Dinge zum Thema Wanderschuhe weiß und ein paar Regeln befolgt, kann einem das die Suche ziemlich erleichtern. Und so kann man ihn dann doch noch finden, den einen einzig wahren Wanderschuh. Und das sogar bevor man alt und grau ist!

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Der LOWA Lady III GTX: Ein super Begleiter für schwierigeres Gelände in den Bergen und beim Trekking

Lass Dich unbedingt beraten

Du darfst neue Schuhe einfach nicht im Internet kaufen! Es wird nicht funktionieren. Geh zum Schuhkauf unbedingt in ein gutes Sportfachgeschäft. Nicht nur wegen der Beratung, sondern auch damit Du genügend Auswahl zum Probieren und die richtigen Voraussetzungen dafür hast.

Wichtig bei der Beratung ist für mich immer, dass der Verkäufer proaktiv das Gespräch führt und eine gewisse Kompetenz und Leidenschaft ausstrahlt. Es gibt leider immer wieder Verkäufer, die sich alles aus der Nase ziehen lassen und bei denen man einfach das Gefühl hat, dass es ihnen eigentlich völlig egal ist, ob Du anschließend mit den Schuhen zufrieden bist oder nicht. Auch in eigentlich guten Fachgeschäften habe ich das schon erlebt! Mein Tipp, gerade wenn Du noch unerfahren bist, was das Thema Wanderschuhkauf angeht: Beobachte die Verkäufer erst mal eine paar Minuten lang im Verkaufsgespräch mit anderen Kunden und sprich dann gezielt denjenigen an, der Dir am kompetentesten und natürlich auch sympathischsten vorkam.

Nimm Dir viel Zeit zum anprobieren

Nicht nur das Durchprobieren verschiedener Schuhe braucht seine Zeit! Wenn Du eine Endauswahl an potenziellen Kandidaten getroffen hast, solltest Du diese für mindestens 20 Minuten probetragen und ausgiebig testen, bis Du eine endgültige Auswahl triffst.

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Vom Spaziergang mit dem Hund bis zu leichteren Bergtouren – einen Schuh wie den Renegade GTX Mid von LOWA im Schrank zu haben, kann nie schaden!

Nutze die Teststrecke und Treppen

Jedes ernstzunehmende Geschäft, das Wanderschuhe verkauft, hat eine kleine Teststrecke vor Ort, auf der Du Deine Schuhe auf unterschiedlichen Untergründen beim bergauf und bergab gehen testen kannst. Und hat ein Laden keine Teststrecke: Geh lieber woanders hin! Die Teststrecke solltest Du intensiv nutzen. Achte hierbei insbesondere darauf, ob Du beim bergab gehen mit den Zehen vorne anstößt. Falls ja, ist der Schuh entweder zu klein oder oder gibt dem Fuß nicht genug Halt.

Auch Treppen sind ein super Hilfsmittel, um Schuhe zu testen. Hier wiederum solltest Du besonders beim bergauf gehen darauf achten, ob Deine Ferse fest im Schuh steht oder ob Du damit hin- und her bzw. hoch- und runterrutscht. Ist letzteres der Fall sind Blasen vorprogrammiert.

Lege den Schuhkauf auf den Abend

Füße werden im Laufe des Tages etwas breiter, das ist ganz natürlich. Da selbiges auch auf Wanderungen und Bergtouren passiert, solltest Du den Schuhkauf unbedingt auf den Abend oder zumindest auf den Nachmittag legen. Nur so kannst Du zumindest einigermaßen beurteilen, ob der Schuh auch nach längerer Beanspruchung noch gut sitzt.

Nimm Deine Wandersocken mit zum Schuhkauf

Wenn Du Wandersocken hast, die Du oft trägst – nimm sie unbedingt mit ins Geschäft! Und falls Du keine hast, lass Dir im Geschäft welche geben. Zwar musst Du diese dann in der Regel auch kaufen, weil es normalerweise keine Probierwandersocken gibt, aber die brauchst Du ja dann sowieso früher oder später.

Und an dieser Stelle gleich noch ein Tipp: Jeder Schuh ist nur so gut wie die Socke, mit der man ihn trägt! Also lass Dich am besten auch gleich bei der Sockenauswahl beraten.

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Teste möglichst viele Schuhe

Auch wenn es nervig ist: Gerade wenn Du noch keine oder nicht so viele Wanderschuhe besessen hast, solltest Du Dich ausgiebig durchs Ladensortiment probieren! Es kommt einfach viel zu oft vor, dass man denkt, man hätte schon das richtige gefunden, und erst im Nachhinein feststellt, dass es ja noch etwas viel besseres gibt.

Achte auf die richtige Schnürung

Ein Schuh kann je nach Schnürung völlig verschieden sitzen. Lass Dir am besten vom Verkäufer zeigen, wie man den Schuh richtig schnürt und achte darauf dann auch bei jedem Schuh, den Du anprobierst. Spätestens ab dem fünften Paar neigt man dazu, diesbezüglich ein bisschen faul zu werden. Darf man aber nicht!

Für alle, die einen leichten und trotzdem zuverlässigen Schuh suchen: Der LOWA Innox GTX Mid – hier mit mir in den Bergen Gran Canarias unterwegs

Frag nach Wanderschuhen in unterschiedlichen Weiten

Manche Hersteller haben ihre Modelle in unterschiedlichen Weiten im Programm. Bei LOWA zum Beispiel gibt es viele Schuhe in der Standardgröße, in S (= weniger Platz um den Vorfuß/Ballenbereich), in W (= mehr Platz um den Vorfuß/Ballenbereich) und in WXL (erweiterer Zehenbereich und mehr Volumen im Ballen). Wenn Dir also ein Schuh grundsätzlich zusagt, aber etwas zu weit oder schmal ist, frag den Verkäufer, ob es den Schuh auch in anderen Weiten gibt!

Robuster ist nicht immer auch besser

Gerade in Deutschland ist immer noch tief in den Köpfen vieler Menschen verankert, dass Outdoorkleidung möglichst robust, schwer, langlebig sein muss. Sonst taugt sie ja nichts. Aber je nach Voraussetzungen kann auch ein leichterer Schuh die richtige Wahl sein. Auch wenn die Passform letztendlich das wichtigste ist: Das Gewicht der Schuhe trägt nicht unerheblich zu Ermüdung und Erschöpfung während der Tour bei. Und eine zu harte Sohle kann je nach Untergrund auch mehr Schaden als dass sie nützt.

Zu was für einer Art Schuh Du letztendlich greifst, ist von vielen Faktoren abhängig. Neben dem Einsatzzweck und -ort ist nicht zuletzt der Trainingszustand Deines Fußes ausschlaggebend. Während man als untrainierter Mensch natürlich nicht unbedingt in Leichtwanderschuhen auf einen Berg rennen sollte, gibt es auf der anderen Seite Leute, die sogar in Sandalen ins Gebirge gehen oder mal eben von Mexiko nach Kanada laufen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

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Wandern macht nur mit den passenden Schuhen so wirklich Spaß! Außer man ist ein Hund… 🙂

Letztendlich hilft hier nur selber ausprobieren – und natürlich sich im Zweifelsfall auf die Meinung eines guten Beraters zu verlassen.

Versuch nicht, die eierlegende Wollmilchsau zu finden

Ja, Wanderschuhe sind teuer. Aber dennoch lohnt es sich, lieber zwei unterschiedliche Paar Schuhe zu kaufen, mit denen man ein breiteres Spektrum abdeckt, als nach dem einen Schuh zu suchen, den man sowohl fürs Gassigehen als auch für die Watzmannüberschreitung anziehen kann. Letztendlich ist man dann nämlich nie glücklich.

Vertrau Deinem Fußgefühl

Und wenn Du dann irgendwann da sitzt, umgeben von zahllosen Schuhkartons und Dein Kopf schon schwirrt und Du Dir überlegst, ob Du das mit dem Wandern nicht doch lieber einfach sein lässt: Vertrau auf Dein Fußgefühl! Denn letztendlich sagen Dir Deine Füße schon, welcher Schuh der beste ist. Du musst nur hinhören!


Und noch ein Tipp zum Schluss: LOWA Sportschuhe bietet einen tollen Service an – die LOWA-Schuhberatung! Hier kannst Du kostenlos einen Termin mit einem LOWA-Berater vereinbaren, der Dir dabei hilft, den für Deine Ansprüche richtigen Schuh zu finden. (Anprobieren solltest Du den Schuh aber dann natürlich trotzdem noch im Laden.)


Hinweis: Dieser Artikel wurde von meinem Partner LOWA unterstützt und enthält daher Werbung. Die Hinweise zum Schuhkauf wurden davon natürlich nicht beeinflusst und gelten natürlich für alle Schuhmarken. Alle Inhalte sind nach bestem Wissen und Gewissen eigenhändig von mir recherchiert und formuliert worden.


Wie siehts bei Dir aus? Bist Du noch auf der Suche nach dem perfekten Wanderschuh? Oder hast Du ihn schon gefunden? Ich freu mich auf Deinen Kommentar!

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14 Comments

  1. Huhu 🙂
    Habe damals mich auch gut Beraten lassen und einige Schuhe anprobiert und alles war supi.
    Dann kam meine erste richtige Wanderung mit gleich 14 km und gegen Ende schmerzten meine Füße einfach nur krass. Besonders eben Berg runter auf beiden Füßen die beiden kleinen Zehe.
    Meinst du das kommt einfach von der ersten großen Wanderung und ich bin die Schuhe einfach nicht gewohnt oder habe ich doch die falschen Schuhe gekauft… ? (haha meine Knöchel mal vergessen, die haben danach noch 3 Tage weh getan ^^)
    Grüße Polaris

    • Fräulein Draußen Reply

      Puuh, das kann das eine oder das andere oder eine Mischung aus beidem sein! Stößt du denn mit den Zehen vorne an beim Bergabgehen? Bzw. vorne-seitlich? Und… hast du dir auch anständige Wandersocken dazugeholt? Ich würde nochmal die ein oder andere Wanderung versuchen (zwischendurch ausreichend Pausen machen!!) und wenn sich das Problem nicht gibt, mit den Schuhen nochmal ins Geschäft gehen und denen das Problem schildern.

  2. Und vielleicht noch: Kaufe keine Modelle, die gerade erst auf den Markt gekommen sind. (Das weiß aber meist nur der Verkäufer, welche das sind.) Gerade Lowa rüstet immer wieder nach. Das weiß ich aus vielen Jahren Trägertum des Modells „Trekker“. Bei meinem „Camino“ gibt es Kinderkrankheiten, trotzdem ein geiler Stiefel vor allem für Gelände, in dem man mehr so herumstapft und weniger geht. Leider scheinen auch nicht alle Hersteller ihre Serienstreuung im Griff zu haben. Als leichten Schuh mehr so für den Wald und Berg nebenan kaufte ich mir was von Keen, der war perfekt aber leider riss ein Band am zweiten Tag bei moderatem Einsatz. Also reklamiert und den gleichen Schuh wieder bekommen. Aber: Der ist einen Ticken zu klein. Gleiche Größe. Tjoaaa.

    Und, was ich auch ergänzen wöllte: Nicht immer muss es GoreTex sein. Die meisten Verkäufer verschweigen, dass GoreTex über eine Temperaturdifferenz funktioniert. Das heißt, im Sommer funktioniert die Membran nicht sehr gut und man bekommt in Schuhen mit GoreTex viel schneller Käsefüße. Mit guter Pflege ist auch ein reiner Lederschuh lange wasserdicht, bei dem besteht das Problem nicht (nach dem Einsatz gut lüften und den aufgesaugten Schweiß rausdünsten lassen). Wer zu Käsern neigt, sollte das bedenken.

    Letztendlich: Wer viel wandert (oder auch: schwer ist, und viel Abrieb provoziert), sollte darauf achten, dass man die Schuhe neu besohlen lassen kann. Der Verkäufer wird irgendwas von viel Geld und Einschicken erzählen, aber ein gut ausgewählter Laden vor Ort macht das für schmale Kohle. Gerade die günstigen Modelle (z.B. Lowa Renegade) lassen sich nicht neu besohlen.

    • Fräulein Draußen Reply

      Danke für deinen Kommentar! Das mit den Kinderkrankheiten kommt sicher vor, aber jeder seriöse Hersteller/Händler nimmt die ja dann in der Regel wieder ohne Murren zurück, falls es irgendwelche Fehler/Mängel gibt. Somit würde ich persönlich mir darum keine Gedanken machen.

      Bei der Sache mit GoreTex hast Du definitiv recht, das ist längst nicht immer und überall das Maß aller Dinge.

      Viele Grüße
      Kathrin

  3. Und noch ein Nachtrag, eine persönliche Meinung: Egal, was einem die Verkäufer alles so insgesamt zum Wandern andrehen wollen, da gibt’s ja mittlerweile von der Unterhose bis zur gebogenen Bananen-Tupper alles… das wichtigste sind die Schuhe und das zweitwichtigste eine taugliche Funktionsjacke.

    • Fräulein Draußen Reply

      Ich weiß gar nicht, was immer alle gegen die gebogene Bananen-Tupper haben!! Ich finde ja, das ist eine der größten Errungenschaften unserer Zeit. 😀 Ne Banane ist einfach der perfekte Snack für zwischendurch und ohne Tupper kann man sich einfach drauf verlassen, dass man den Brei spätestens ab Mittag überall im Rucksack findet. 😉

  4. Hallo Fräulein Draußen ,

    hier mal meine Rechnung zum GEWICHT von Wanderschuhen und was wir so stemmen :

    Machte ich mir doch neulich Gedanken über meine geliebten – aber doch auch sehr schweren Volllederwanderschuhe von Lowa . Eine kurze Recherche im net ergab im Datenblatt ein Gewicht von 1700 gramm pro Paar – und ich fragte mich , was dies denn für mich auf Strecke bedeutet .

    Wenn ich eine Schrittlänge von 60 cm zugrunde lege ( und ich denke die durchschnittliche Schrittlänge auf Wanderungen ist bei mir eher geringer ) mache ich 1666 Schritte pro Kilometer . Bei einem Gewicht von einem Schuh von 850 Gramm bedeutet dies ein zu bewegendes Gewicht von 1416 Kilogramm oder 1,4 Tonnen – oder auf einer 20 Kilometertour 28 Tonnen . ( zeige mir bitte einer meinen Denkfehler – ich kann das kaum glauben )

    Ich denke mal über eine Schuherleichterung nach . Mit dem Renegade ( meinem Vorgängermodell – war ich auch sehr zufrieden mit ) spare ich pro Schuh rund 250 Gramm an Gewicht und habe somit auf 20 Kilometer rund 8 Tonnen weniger zu stemmen .

    Gruß
    Thomas

  5. Hallo Kathrin,
    ich freue mich deinen Blog zu lesen und so gute Tipps zu lesen! Ende April werde ich für ca. 6 Tage den Schottland West Highland Way wandern; vorweg- ist meine absolut erste Wanderung und ich bin dementsprechen unerfahren.
    Kommen wir zu dem sehr spannenden Thema- Schuhe!
    Ich bin auf der Suche und bis jetzt nicht fündig; Wieso? Weil ich Schuheinlagen für meine Füße brauche, wobei der linke Fuß dabei zusätzlich um 1,5cm erhöht ist, Wie du dir denken kannst ergeben sich nun hierbei diverse Passprobleme; primär entweder im Knöchelbereich oder im Fersenhalt. Da ich wie gesagt absolut unerfahren bin; wie „fest“ sollte denn die Ferse wirklich sitzen? Bzw wie fest sollte der Teil oberhalb des Knöchel sitzen?

    Ich war bereits in 3 Schuhläden, wo ich in 2 Läden wirklich sehr gut beraten worden bin, aber mein Fusgefühl (ich fand deine Beschreibung dazu echt super) hat bisher nicht das passende ergeben.
    Hast du vielleicht einen wertvollen Tipp bezüglich meiner Schuhsuche und vorallem auch wie hoch der Schuh sein sollte?
    Liebe Grüße
    Jan

    • Fräulein Draußen Reply

      Hallo Jan,

      und sorry erstmal für meine späte Rückmeldung, ich hatte mit einer fiesen Grippe zu kämpfen. Zu Deiner Frage: Das ist natürlich schwierig aus der Ferne zu beurteilen und ich bin ja auch kein expliziter Schuhexperte. Die Ferse sollte generell so fest sitzen, dass man beim bergauf laufen nicht nach oben und unten rutscht (kann man im Geschäft ganz gut auf einer Treppe probieren), aber auch wiederum nicht so fest, dass sie irgendwo drückt.

      Leichter tun würdest Du Dir wohl, wenn Du zu einem flexibleren und leichtern Schuhmodell aus Synthetik greifst. Für den West Highland Way brauchst Du theoretisch keine mega soliden Wander-/Bergstiefel. Und auch leichtere Varianten können eine stabile Sohle und Unterstützung des Fußgelenks/Knöchels bieten.

      Ansonsten hilft nur probieren, probieren, probieren… 🙂 Und gute Beratung, aber das scheinst Du ja eh schon so zu machen.

      Viel Glück bei der weiteren Suche und viel Spaß auf dem WHW,
      Kathrin

      • Hallo Kathrin,

        nach langer Suche und rumprobieren habe ich es aufgegeben einen Wanderstiefel zu kaufen. Es hat einfach nie wirklich gepasst mit meinen Einlagen.
        Final bin ich zu dem Adidas Swift R GTX gekommen. Ist zwar ein Trekking-Schuhe, der aber sehr gut zu meinem Fuß passt. Dazu ist er leichter als herkömmlich hohe Wanderschuhe.
        Der Knöchelschutz ist mir natürlich hier nicht wirklich gegeben, aber ich werde sehen, wie es läuft. Am Dienstag geht es los und nach meinem Urlaub werde ich gerne berichten, wie sich der Schuhe gemacht hat.

        Liebe Grüße
        Jan

  6. Wie man unschwer im Logo meines Blogs sehen kann, baue ich auch voll auf LOWA (ohne Werbung machen zu wollen). Mit den Ranger III von Lowa habe ich Strecken weit über 40 km hinter mich gebracht.
    Ein gutes Beispiel ist die Amalfiküste, wo ich nach 40 km in einem Hotel die Lowa-Ranger auszog und gar nicht merkte, dass ich überhaupt einen Meter gelaufen war.
    Die LOWA Renegade halten zum tagtäglichen Gebrauch bei mir meist über 1 Jahr, bevor man leichtes Ausgetretensein spürt, auch wenn ich sie jeden Tag an habe.
    Gruss
    herrrothwandertwieder

  7. Mit diversen Lowas hab ich schon einige km hinter mich gebracht . Es gab nie Probleme und Blasen sind für mich ein Fremdwort .
    Leider sind die traditionellen Hersteller von Wander und Trekkingschuhen eher wenig gewichtsbewußt
    und das gilt nicht nur für Schuhhersteller .
    Im Rahmen einer grundlegenden Gewichtsreduzierung meiner Gesamtausrüstung denke ich auch über mein Schuhwerk nach und bin auf den Inof 8 325 GTX gestossen – eigendlich ein Trailrunner mit hohem Schaft .
    Da wiegt das Paar ca. 650 Gramm und ist somit rund 600 Gramm leichter als meine jetzigen Lowas .
    Nach Studien der US Armee könnte ich meinen Rucksack somit theoretisch um 3 kg erschweren um zum gleichen Ermüdungszustand zu kommen – aber es soll ja natürlich Alles leichter werden .
    Das ist mir ein Versuch wert .
    Gruß
    Thomas

  8. Hallo Kathrin,

    vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Bericht. Ich kann deine Tipps nur unterstützen. Bei mir hat es auch erst eine Weile gedauert, bis ich die passenden Wanderschuhe gefunden hatte.

    Mach weiter so!

    Viele Grüße aus Tokio
    Tessa

  9. Ich brauche dringend mal wieder ein neues Paar Wanderschuhe. Meine sind schon derart uralt, dass nicht mehr viel fehlt und ich kann sagen, dass ich sie mehr als die Hälfte meines Lebens besitze. 😀 Aber irgendwie scheue ich mich immer davor Dinge, die immer gut funktioniert haben, durch andere zu ersetzen. Der Tipp mit den unterschiedlichen Weiten ist aber schonmal super. Das wusste ich gar nicht.

    Liebe Grüße,
    Sarah

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