Japan ist anders. Das muss man einfach mal so stehenlassen. Da verwundert es nicht, dass auch Silvester in Japan ganz anders gefeiert wird als (gefühlt) überall sonst auf der Welt. Früher wurde das japanische Neujahrsfest wie auch in China oder Vietnam zum Frühjahrsbeginn gefeiert. Seit 1873 aber gilt der gregorianische Kalender, was bedeutet, dass das neue Jahr wie auch bei uns am 1. Januar beginnt. Neujahr ist in Japan das wichtigste Fest des ganzen Jahres und die Japaner haben über die Jahrhunderte hinweg ihre ganz eigenen Bräuche dafür entwickelt.

Über Neujahr kann und sollte man ein paar ganz besondere Dinge in Tokio erleben – hier erfährst Du, welche das sind.

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31. Dezember: Schrilles Entertainment und Schreinbesuch

Den letzten Abend des alten Jahres verbringen die meisten Japaner zusammen mit ihren Familien. Dabei spielt nicht etwa das Essen die wichtigste Rolle, sondern das „kohaku uta gassen“, ein live übertragenes Musikfestival im TV, bei dem viele bekannte Musikkünstler des letzten Jahres auftreten. Wir als Möchtegern-Japaner wollten uns das natürlich nicht entgehen lassen und haben fast die ganze Show, eingewickelt in den Hotel-Bademänteln im Kimono-Style, im Hotelzimmer angesehen. Das ganze Spektakel war eine so faszinierende Mischung aus seltsamer Feierlichkeit und abstoßendem Teenie-Kitsch, wie man es sonst nur bei der Übertragung von Miss-Universe-Wahlen zu Gesicht bekommt, dass wir einfach nicht mehr davon losgekommen sind.

Gegen 23 Uhr haben wir uns dann zum nächstgelegenen Schrein aufgemacht. Unser Hotel war in Akasaka, und in ca. 10 Gehminuten gelangte man von dort aus zum Hie-Jinja Schrein, einem verhältnismäßig kleinen und gemütlichen Exemplar seiner Art. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen. Naja gut. Zumindest letzteres kann ich eigentlich immer ganz gut gebrauchen für meine Roadtrips. Beim Schrein, einer kleinen Oase der Ruhe inmitten von Hochhäusern und mehrspurigen Straßen angekommen, wurden wir von einem netten kleinen Arsenal an Buden empfangen, unter denen mich vor allem jene interessierte, die Hot Sake verkaufte. Leider sollte sich herausstellen, dass er mir nicht schmeckte. Viel zu süß. Aber egal. Runter damit.

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Um Punkt 12 wurden dann unter kurzem, verhaltenen Applaus die bisher gut bewachten Tore zum Tempel geöffnet und die Menschenmenge strömte in gewohnt geordneter Manier in die heiligen Hallen. Wir strömten mit. Den Hot Sake in kleinen Schlücken runterwürgend. Das erste Gebet im neuen Jahr wurde letztendlich den Nicht-Atheisten überlassen. Ich hätte mir die Anweisungen eh nicht richtig merken können. Klingeln, klatschen, beten, klatschen? Klatschen, klingeln, beten, klingeln? Klingeln, beten, klatschen, beten? 

Wir haben dann lieber noch ein bisschen die Merchandise-Stände abgeklappert und uns mit ausreichend Tonschafen (2015 ist ja das Jahr das Schafes!), Holztäfelchen und einem seltsamen Maskengesicht, von dem ich bis heute noch nicht herausgefunden habe, was es bedeutet, eingedeckt. Außerdem gab es einen Gratis-Sake-Stand (diesmal mit normalem Sake, der eindeutig besser geschmeckt hat!). Hhhhhmmmm.

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Nachdem wir den Trubel dann ausreichend beobachtet hatten, traten wir wieder den Rückzug an. In Shinjuku, Shibuya oder sonstwo hätte es sicher auch noch ganz tolle Partys gegeben (schätze ich), aber da ich selbst ausgesprochener Silvestermuffel bin, war ich mit dem Schreinbesuch voll und ganz zufrieden. Und außerdem wollte ich fit sein für den nächsten Tag!

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1. Januar: Hatsumōde am Meiji-Schrein

Den meisten Japanern scheint der eine Schreinbesuch in der Silvesternacht nicht zu reichen. Hatsumōde nennt man dieses Brauch übrigens. Und der Meiji-Schrein in Shibuya nahe der Harajuku-Station ist einer der bekanntesten hierfür. Der Schrein an sich ist eher unspektakulär, aber der umliegende bewaldete Park ist wunderschön. Während der ersten 2-3 Neujahrstage verzeichnet der Schrein ca. 5 Millionen Besucher. Dementsprechend ging es dort gegen Mittag des ersten Neujahrstages auch zu. Trotz der Menschenmassen fühlte man sich doch, ganz typisch für Tokio, weder gestresst noch gehetzt oder sonstwie belästigt. Die örtliche Polizei, die übrigens ein äußerst knuffiges Maskottchen auf ihrem Wappen zur Schau trägt, hat ein bisschen für Recht und Ordnung gesorgt und schon waren wir am Schrein. Man hatte nun ca. eine Minute Zeit, Geld auf die „Terrasse“ des Schreins zu werfen, ein Blitzgebet zu murmeln und zu klatschen bevor man freundlichst wieder hinausgeleitet wurde.

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2. Januar: Neujahrsaudienz am Kaiserpalast

Wenn Du über Neujahr in Tokio bist, hast Du die fast einmalige Gelegenheit, dem Kaiser von Japan und seiner Familie einen Besuch abzustatten. Denn obwohl das Palastgelände einen nicht unerheblichen Teil des überfüllten Stadtgebietes von Tokio einnimmt, ist dieser nur zwei Mal im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich (abgesehen von den östlichen Gärten, die durchgehend geöffnet sind): Einmal zum Kaisergeburtstag am 23. Dezember und einmal eben zu Neujahr am 2. Januar. Und das lassen sich weder Einheimische noch Touristen entgehen. Tokio hat 9 Millionen Einwohner. Und die waren gefühlt alle zur gleichen Zeit am Palast. Oben an der U-Bahn-Station wurde man direkt mit Japan-Fähnchen versorgt und dann gings erstmal in einer ewig langen Schlange durch die Sicherheitskontrolle. Anschließend schob sich die Masse der so genannten Well-Wisher langsam weiter Richtung Palast-Tor.

Erstaunlich war neben der bereits erwähnten Tatsache, dass alles ganz stressfrei und gesittet ablief, vor allem, wie schnell alles letztendlich doch ging. Ruckzuck waren wir an den kaiserlichen Hallen angekommen und mussten auch sofort wie verrückt das Fähnchen in die Luft reißen und loswedeln, da Kaiser Akihito, seines Zeichens 125. Tennō von Japan, nämlich schon (oder viel besser gesagt noch) mit seiner gesamten Gefolgschaft im gläsernen Balkon stand und dem Volk zuwinkte. Leider war er dann gerade, als ich mich umdrehen wollte, um ein kaiserliches Selfie mit windigem Japan-Fähnchen zu schießen, auch schon wieder weg. Der Kaiser zeigt sich nämlich nur zu bestimmten Zeiten, die Du unbedingt vorher hier in Erfahrung bringen solltest.

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Mein Fazit

Silvester in Tokio ist toll! Man hat die Möglichkeit, das für Japan wichtigste Fest im ganzen Jahr mitzuerleben und man kann voll eintauchen in die japanische Kultur und Tradition, vor allem mit einem oder gleich mehrerer Schreinbesuchen am ersten Neujahrstag. Auch die Möglichkeit,  das Gelände des Kaiserpalastes zu betreten und den Kaiser von Japan mit Familie live zu sehen, ist eine Gelegenheit, die man nur zu dieser Zeit hat.

Vor allem für Silvester- und Partymuffel, oder für Leute, die den Start des neuen Jahres einfach mal anders verbringen möchten, ist Tokio genau das richtige. Statt sinnlosem Raketengeballer wird das neue Jahr mit Joya no kane, 108 Gongschlägen in allen Tempeln begrüßt. Statt Party und Alkoholexzess wird im Kreise der Familie gefeiert und um Mitternacht besuchen viele einen  Schrein zum ersten Gebet im neuen Jahr. (Und allen, die trotzdem nicht ganz ohne Glitzer und BlingBling auskommen, sei die TV-Show ans Herz gelegt.)

Und wenn man dann doch noch lust auf Feiern hat, findet man in Stadtteilen wie Shinjuku, Roppongi oder Shibuya mittlerweile genug Möglichkeiten dafür. Auch haben in Tokio im Gegensatz zu vielen anderen Orten verhältnismäßig viele Attraktionen, Restaurants und Geschäfte über Neujahr geöffnet – man muss also je nach Bucket-List keine oder nur wenige Kompromisse eingehen.

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Meine Tipps für Deine Reise- und Silvesterplanung

1. Du solltest früh genug Deine Unterkunft buchen! Tokio über Silvester scheint bei Touristen tatsächlich sehr beliebt zu sein, denn viele Hotels, Hostels und Air BnB-Unterkünfte waren schon früh ausgebucht. Wir haben acht Wochen vor unserer Reise gebucht und auch da hatten wir schon Probleme, etwas zu finden. Dafür kann man trotz des hohen Reiseaufkommens einen günstigen Flug erwischen – mein Air China-Flug über Shanghai hat zum Beispiel nur 540 Euro gekostet.

2. Informiere Dich im Vorhinein, ob bestimmte Attraktionen oder Restaurants geöffnet sind, wenn diese auf Deiner „Must-See“-Liste sind.

3. Die große Kreuzung in Shibuya ist (vermutlich) an Silvester gesperrt! Während meiner Planung habe ich oft als Silvester-Tipp gelesen, um 12 Uhr an die große Kreuzung in Shibuya zu gehen. Dieses Jahr hingen allerdings überall Zettel, dass die Menschenmassen den Verkehr in den letzten Jahren massiv beeinträchtigt haben und die Kreuzung daher in der Zeit rund um Mitternacht abgesperrt ist. Also sucht Euch lieber ein alternatives Ziel für 24 Uhr aus.

4. Die Zeit rund um Silvester ist nicht die beste für Ausflüge rund um Tokio. Die Bahnhöfe und Züge sind in dieser Zeit sehr voll, da alle zu Ihren Familien oder zurück reisen und gerade Ausflüge, die zu Tempeln und Schreinen führen, sind in dieser Zeit ebenfalls sehr voll. Wir wollten z.B. einen Tagesausflug nach Nikko machen, haben uns aber letztendlich dagegen entschieden, da wir überall die Aussage erhielten, dass wir, milde ausgedrückt, „nicht die einzigen sind, die dort hin wollen“.

5. Lass Dich nicht von großen Menschenmassen abschrecken! Du kannst Dich darauf verlassen, dass Dir niemand auf die Füße steigt, niemand die Handtasche klaut und letztendlich alles viel schneller geht, als es vielleicht auf den ersten Blick aussehen mag

6. Manche Attraktionen können dennoch überfüllt sein, was zu langer Wartezeit führt. Bei uns traf das vor allem auf den Tokio Skytree, seines Zeichens der höchste Turm der Welt, zu. Als wir dort ankamen, wurden Karten verteilt, mit denen man sich dann zu einer bestimmten Zeit ein Ticket kaufen bzw. den Turm betreten konnte. Bei uns hätte das 3 Stunden warten gedauert, worauf wir dann letztendlich verzichtet haben. Überall sonst hielt sich die Wartezeit aber bei uns in Grenzen.

7. Einige Attraktionen und Einrichtungen sind in der Zeit rund um Neujahr geschlossen, wie z.B. der Shinjuku Gyoen National Garden, das Ghibli-Museum oder das Tokyo Metropolitan Government Building, von dem aus man kostenlos einen tollen Rundumblick über die Stadt erhaschen kann. Auch eine Fahrt mit den illustren Schwanenbooten im Ueno-Park blieb uns leider verwehrt. Dennoch hat aber vieles durchgehend, auch am 1. Januar, geöffnet. Seien es Restaurants, Geschäfte und Shopping Malls, Museen, beliebte Attraktionen wie der Skytree oder Roppongi Hills und vieles mehr. Am 2. Januar ist es sogar fast schon Pflicht, in Tokio shoppen zu gehen, denn an diesem Tag beginnt der große Winter-Sale.

8. Reserviere in einem Restaurant oder Bar, wenn Du einen speziellen Wunsch für den Silvesterabend hast. Grundsätzlich ist es zwar in Tokio anders als in vielen anderen Großstädten auch am Silvesterabend möglich, einfach durch die Gegend zu ziehen und spontan ein Lokal auszusuchen, aber gerade beliebtere Restaurants und Bars sind an Silvester natürlich wegen der hohen Touristendichte ausgebucht. (Zum Beispiel auch das Ninja-Restaurant, in das wir eigentlich gehen wollten. 😀 )

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Hast Du den Jahreswechsel auch schon mal in fernen Ländern verbracht? Wie hast Du dort gefeiert? Oder warst Du gar schon mal über Silvester in Tokio und hast noch mehr Tipps? Freu mich auf Deinen Kommentar.

11 Comments

  1. Liebe Kathrin,

    zwei Jahre zuvor hat sich mir ein ähnliches Bild geboten. 🙂 Und ich muss dir zustimmen: Japan ist anders und der Jahreswechsel in Tokio ist wie das Eintauchen eine ganz andere Welt.
    Meine Erlebnisse habe ich hier festgehalten: http://smile4travel.de/asien/jahreswechsel-in-japan/

    Wenn du Lust hast noch ein bisschen vom fernen Japan zu träumen, schau doch einfach mal in meinem Blog vorbei! Verhaltensregeln für einen erfolgreichen Onsen-Besuch, Tipps zu japanischen Spezialitäten und einige Fotogalerien von Tokio bis Kioto sind dort reichlich zu finden.

    Viele Grüße
    Stefanie

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Stefanie,

      danke für den Link! Toll, dass Du etwas mehr Zeit hattest und noch ein bisschen mehr von Japan sehen konntest als „nur“ Tokio. Ich will auch auf jeden Fall nochmal hin und mit dem Shinkansen durch’s Land fahren 🙂

      Viele Grüße
      Kathrin

  2. Vielen Dank für deinen tollen Bericht.

    >niemand die Handtasche klaut
    Seit mehreren Jahren lebe ich in Tokio. Japan ist eins der sichersten Länder der Welt. Falls du dein Handy oder dein Geldbeutel in der Bahn verlierst, kannst du dir sicher sein, dass es mit Geld(!) nachher beim Bahnhofchef landet. Das habe ich auch schon mehrmals testen müssen. 😉
    Falls du mal eine Wanderung in Japan machen möchtest, vielleicht hilft dir mein Blog weiter. Ich stelle gerade einige schöne Wanderungen hinein. Vielleicht sieht man sich auch in Tokio?
    http://Wanderweib.de

    • Fräulein Draußen Reply

      Hallihallo!

      die Japaner sind schon ein tolles Völkchen 🙂 Die Wanderungen auf Deinem Blog sehen echt toll aus. Ich will unbedingt irgendwann mal den Rest Japans erkunden – und dann auf jeden Fall inklusive Wandern und ganz viel „country side“! Ein wunderschönes Land ist das. <3

      Liebe Grüße
      Kathrin

  3. Toller Bericht – genau das, was ich gesucht habe – denn war bis jetzt unentschlossen, ob ich über Silvester nach Tokio fliegen sollte. Die Unterkunftssituation is unglaublich – da kommt jetzt im Dezember keine Maus mehr unter. Konnte gerade nur noch in einem Businesshotel mit winzig Zimmer etwas ergattern.
    Bin ebenfalls Silvester-Party Muffel und hasse die Knallerei. Es hat sicher eine eigene Atmosphäre, die Stadt zu dieser Zeit zu erleben. Auch gut zu wissen, dass nicht alles geschlossen ist. Danke noch einmal für den wirklich tollen Bericht, der mich inspiriert hat zu einem mitternächtlichen Tempel Besuch und Besuch beim Kaiser! Die richtigen Abfolge mit Klingeln, Klatschen, Verbeugen, Beten oder anders ‚rum? muss ich auch noch auf die Reihe kriegen.
    y

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Anna, das freut mich! 🙂 Für die Sache mit der Reihenfolge hast Du ja noch ein bisschen Zeit. 🙂 Ganz viel Spaß in Tokio!

      Kathrin

  4. Japan! <3 Es steht schon lange auf unserer Liste, vielleicht schaffen wir es ja zum nächsten Silvester dort zu sein. 🙂 Der Artikel ist jedenfalls total schön geschrieben und macht Lust auf Japan!
    Liebe reisefrohe Grüße
    Anne

  5. Super interessant, danke für diesen Artikel! Ich habe Japan bisher „nur“ zwei mal im Frühling erleben dürfen. Silvester in meiner Lieblingsstadt Tokio … das wär schon mal was!

  6. Japan ist ein sehr faszinierendes Land mit seinen Bräuchen und Traditionen! Ich war dieses Jahr auch zu Silvester im Land der aufgehenden Sonne und die Reise wirkt noch immer nach… Einfach grandios! Falls du noch einmal in diese facettenreiche Kultur eintauchen möchtest, verlinke ich gerne meine Japan-Impressionen: https://lavistaintensa.com/2017/06/ Auf alle Fälle freue ich mich schon auf einen weiteren Japan-Beitrag von dir, wenn du mit dem Shinkansen reist und das Land wandernd erkundest! 😉
    Viele Grüße Ruperta von http://www.lavistaintensa.com

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