Hier findest du die Ausrüstung, die ich mitunter am häufigsten und liebsten fürs Wandern, Trekking und Weitwandern nutze und nach ausreichendem Praxistest guten Gewissens weiterempfehlen kann.
Manche Lieblings-Gegenstände in meinem Ausrüstungsschrank sind schon relativ alt und nicht mehr oder nur in sehr veränderter Form erhältlich. Auch diejenigen Dinge, die ich nicht wirklich weiterempfehlen kann, habe ich nicht mit aufgenommen.
Bei der Auswahl von Outdoor-Ausrüstung orientiere ich mich in der Regel an folgenden Prinzipien:
- möglichst leicht, aber nicht unbedingt ultraleicht
- möglichst ohne tierische Bestandteile (und wenn, dann kaufe ich Produkte mit Daune grundsätzlich nur gebraucht, Merinowolle nur für bestimmte Einsatzzwecke)
- möglichst hochwertig und langlebig
- möglichst von (halbwegs) verantwortungsvollen Herstellern, was Soziales und Umwelt angeht
Hinweis zu Werbung / Unabhängigkeit: Ich arbeite ab und zu mit Outdoormarken zusammen (mit manchen auch regelmäßig), einen großer Teil meiner Ausrüstung ist aber selbst gekauft (und das mit Absicht). Bei Kooperationen achte ich darauf, nur mit solchen Marken zusammenzuarbeiten, deren Produkte auch wirklich für mich funktionieren und hinter deren Unternehmensphilosophie ich stehen kann. In dieser Liste finden sich daher wirklich nur Dinge, die ich ausreichend getestet und für gut befunden habe.
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Camping
Zelte
- MSR Hubba NX: Wenn es eine eierlegende Wollmilchsau unter den Zelten gibt, dann ist es für mich dieses. Leicht, aber dennoch halbwegs robust und langlebig. Weitestgehend freistehend. Mit guter Durchlüftung und trotzdem verlässlichem Schutz. Ich habe dieses Zelt seit vielen Jahren im Einsatz und mag es sehr gern. (Zu meinem Testbericht.)
- Wechsel Exogen 1: Meine etwas wetterfestere und etwas geräumigere (aber auch etwas schwerere) Alternative zum Hubba NX, die ich zum Beispiel auch für Herbsttouren in Skandinavien genutzt habe.
- Six Moon Designs Deschutes Tarp: Wenn ich verlässlichen Wetterschutz haben, aber auch möglichst leicht unterwegs sein möchte, greife ich zu diesem Tarp (mit zugehörigem Innenzelt). Alles in allem eher ein Kompromiss, der aber zum Beispiel auf meiner Pyrenäendurchquerung sehr gut funktioniert hat.
Schlafsäcke
- Enlightened Equipment Revelation Quilt -1C: Ich bin ich gern und oft mit diesem verhältnismäßig sehr leichten Kunstfaser-Quilt unterwegs. Quilts sind die abgespeckte Variante eines Schlafsacks und dieser hier lässt sich auch als Decke nutzen (auf der ein oder anderen langen Zug-/Busfahrt oder beim abendlichen Sternegucken vorm Zelt war ich dafür schon oft dankbar). Für mich ein absolutes Lieblingsteil.
- Sea To Summit Spark 7°C: Leichter Daunen-Sommerschlafsack, den ich neben dem Sommereinsatz auch gern in Kombination mit dem Quilt bei kalten Temperaturen nutze. Mit dem Sea To Summit Hyperlamina Spark habe ich auch einen leichten Kunstfaser-Schlafsack im Einsatz, dieser ist aber leider nicht mehr erhältlich.
Isomatten
- Therm-a-Rest NeoAir Xlite NXT: Ich habe die Xlite von Therm-a-Rest seit Beginn meiner “Outdoor-Karriere” als Allround-Isomatte im Einsatz und musste sie erst einmal gegen ein neueres Modell tauschen. Es gibt nach wie vor kein Konkurrenzprodukt, dass diese Matte in Sachen Komfort-Gewichts-Verhältnis übertrumpfen konnte und ich habe auch in Sachen Haltbarkeit sehr gute Langzeit-Erfahrungen mit der NeoAir gemacht.
- Therm-a-Rest NeoAir Xtherm: Die wärmere Variante der Xlite ist ebenso hervorragend und stets meine Isomatte für Wintertouren.
- Therm-a-Rest Z-Lite: Auf längeren / abgelegenen Touren und / oder wenn ich auch kältere Temperaturen erwarte, kombiniere ich die Xlite meist mit der Z-Lite, einer unverwüstbaren Schaumstoffmatte. Dass schafft noch mehr Wärme und ist zudem eine Absicherung, falls die Z-Lite doch mal Delaminieren sollte. Zudem ist diese Matte der allerbeste Freund für entspannte Wanderpausen.
Kleidung
Wanderhosen
(Hinweis zur Transparent: Ich arbeite bereits seit einigen Jahren fest mit Maier Sports zusammen, daher ist diese Kategorie etwas “einseitig”, was die Markenvielfalt angeht. Von den empfohlenen Produkten bin ich aber ganz unabhängig davon voll überzeugt.)
- Maier Sports Inara Slim Zip: Diese Allround-Zip-Wanderhose ist meine erste Wahl für die wärmere Jahreshälfte.
- Maier Sports Lana Slim: Meine Lieblings-Wanderhose für kühlere Temperaturen und raues Wetter.
- Maier Sports Lulaka: Eine leichte Wanderhose mit lockererem Schnitt, die ich ebenfalls sehr gerne mag.
- Maier Sports Lulaka Shorts: Eine kurze Wandershorts aus schnelltrocknendem Material für warme Tage.
Midlayer
- Patagonia Micro Puff Hoody: Eine leichte Thermojacke mit Synthetik-Füllung, die für ihr Gewicht sehr gut wärmt.
- Patagonia R1 Air Fleece: Das R1 Air-Material von Patagonia bringt ein unschlagbares Verhältnis aus Gewicht, Wärme und Atmungsaktivität mit. Die Fleecejacken / -pullis sind in verschiedenen Ausführungen (mit und ohne Zip bzw. Kapuze) verfügbar. (Darüber hinaus habe ich verschiedene dünnere Fleecejacken im Einsatz, die aber alle schon älter sind.)
- Mountain Equipment Echo Vest: Diese leichte, windabweisende Weste habe ich meinem Outdoor-Kleiderschrank erst kürzlich hinzugefügt und trage sie gern in Kombination mit einem Longsleeve / Shirt, wenn der Wind mal wieder etwas kühler bläst, man mit Jacke aber zu sehr schwitzen würde.
Hardshells
- Rab Kangri GTX: Meine robuste Drei-Lagen-Jacke für Touren bei eher kühleren Temperaturen und / oder wenn es wirklich drauf ankommt. (Daneben trage ich vor allem leichtere 2,5-Lagen-Jacken, von denen ich aktuell aber leider keine empfehlen kann, da alle Modelle schon älter und nicht mehr verfügbar sind.)
- Berghaus Paclite Pants: Ein absoluter Klassiker unter den Regenhosen und seit über 10 Jahren bei mir im Einsatz. Eine dieser Anschaffungen, die man definitiv nicht bereuen wird.
- Stoic Kalmar: Eine etwas günstigere, aber gute Regenhose, die es mir vor allem auch in Sachen Sitz und Bewegungsfreiheit angetan hat.
Socken
- Injinji Liner Crew: Gerade auf langen Strecken ziehe ich oft zwei Socken übereinander an, um Reibung und somit das Risiko für Blasen zu minimieren. Außerdem habe ich mit Zehensocken sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese Liner-Socken ziehe ich unter reguläre (dann natürlich nicht zu dicke) Wandersocken.
- Injinji Ultra Run Crew: Neben den Linern trage ich oft auch reguläre Zehensocken zum Wandern (und Laufen), wie zum Beispiel diese hier.
- Falke TK2: Diese klassischen Trekkingsocken sind schon lange auf dem Markt und finden sich immer in meinem Wandersocken-Repertoire. Gibt’s auch in einer Variante mit Wolle.
- DexShell Ultra Thin Crew Socks: Gerade für alle, die gern in Trailrunnern und Schuhen ohne Membran wandern, können wasserdichte Socken eine sinnvolle Ergänzung sein – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen (insb. Kälte in Kombination mit Nässe und wenn die Schuhe genügend Platz dafür bieten). Ich habe vor allem für meine Ultraläufe in Großbritannien so einige davon durchprobiert und diese hier sind mein Favorit.
Schuhe
Ich bin sowohl beim Wandern als auch beim Laufen in den letzten Jahren größtenteils mit Schuhen von Topo Athletic und Hoka One One unterwegs. Erstere haben den großen und seltenen Vorteil einer breiten Zehenbox, die an die tatsächliche Anatomie des Fußes angepasst ist. Ist man einmal daran gewöhnt, möchte man kaum zurück zu regulären Schuhen. Außerdem achte ich darauf, dass die Sprengung – also der Höhenunterschied zwischen Ferse und Zehen, nicht zu hoch (max. 5 mm) ist. Schuhe mit Membran trage ich nur, wenn es kalt ist oder ich sehr viel Nässe erwarte.
- Topo Athletic Trailventure 2: Eines meiner Schuh-Highlights der letzten Jahre ist diese sehr gelungene Leichtwanderschuh. Nicht beschwerend und recht flexibel, aber gleichzeitig sehr robust, sowohl in schroffem Gelände als auch auf flachen Strecken angenehm zu tragen und meiner bisherigen Erfahrung nach langlebig. Auch die wasserdichte Membran funktioniert erstaunlich gut.
- Topo Athletic Traverse: Ein robuster Halbschuh / Trailrunner, der von Topo speziell fürs Langstreckenwandern im Gelände konzipiert wurde. Dieses Konzept geht hier meiner Meinung nach voll auf.
- Topo Ahtletic MTN Racer 4: Ein leichter, geländegängiger Trailrunning-Schuh, den ich gerne für Bergwanderungen trage.
Kochen
Ich koche ausschließlich mit Gas und vor allem solche Gerichte, für die man nur Wasser erhitzen muss (Kartoffelbrei, Ramen-Nudeln, Couscous, Trekking-Tüten u.ä.).
Kocher und Geschirr
- Soto Windmaster: Ich habe noch nie einen anderen Gaskocher besessen und meiner Meinung nach gibt es auch keinen Grund, einen anderen Kocher zu besitzen. Sehr leicht, sehr leistungsstark und trotzdem relativ sparsam.
- Soto New River Pot: Ein guter leichter Topf mit gutem Deckel. :)
- Snow Peak Titanium Trek Topfset: Ultraleichte Titantöpfe, die man aber vor allem zum Kochen mit Wasser nutzen will, da alles andere sehr schnell anbrennt.
- Snow Peak Titanium Double Wall Cup: Einer der ersten teureren Outdoor-Ausrüstungsgegenstände, die ich mir zugelegt habe und seit über 10 Jahren mein treuer Begleiter. Diese doppelwandige Titan-Tasse hält Getränke lange warm und lässt Finger nicht verbrennen.
- Sea To Summit Long Handle Spoon: Langer Löffel – insbesondere für Trekking-Tütennahrung unverzichtbar.
- Spork: Eine Mischung aus Löffel und Gabel, aka Göffel – jedes einfache Modell aus Kunststoff erfüllt seinen Zweck bestens.
Wasser
- Platypus Softbottle: Diese leichten, faltbaren Plastikflaschen nehmen leer kaum Platz weg und fallen kaum ins Gewicht.
- Nalgene Trinkflasche: Die Outdoor-Trinkflasche schlechthin, die sich übrigens bestens auch zur Wärmflasche umfunktionieren lässt. (An dieser Stelle kurz die Bitte: Nehmt keine PET-Flaschen auf langen Strecken mit, wie es bei Langstreckenwanderern oft üblich ist. Außer ihr mögt Mikroplastik und Bakterien.)
- Katadyn BeFree Wasserfilter: Ein einfacher, leichter Wasserfilter.
- Micropur Forte: Diese Tabletten zur Wasserdesinfektion habe ich zusätzlich zum Wasserfilter eigentlich immer im Gepäck, falls es mal schnell gehen muss oder die Wasserquelle besonders zweifelhaft ist. Auch bestens geeignet, um auf längeren Touren mal die Wasserflaschen gründlich zu desinfizieren.
Rucksäcke
(Hinweis zur Transparent: Ich arbeite bereits seit einigen Jahren fest mit Tatonka, daher ist diese Kategorie etwas “einseitig”, was die Markenvielfalt angeht. Von den empfohlenen Produkten bin ich aber ganz unabhängig davon voll überzeugt.)
- Tatonka Hike Pack 25: Ein relativ klassischer und schnörkelloser Tagesrucksack, den es in verschiedenen Größen gibt.
- Tatonka Pyrox 40+10: Mein aktueller Lieblingsrucksack für Mehrtagestouren mit etwas mehr Gepäck.
- Tatonka Yukon 60+10: Für wenn’s mal wieder mehr sein darf (bzw. sein muss)! Mein langjähriger Rucksack für Trekking- und Wildnistouren. (Hier gibt’s einen ausführlichen Testbericht zum Yukon.)
Technik
- Nitecore NB10000: Eine der leichtesten Powerbanks auf dem Markt, mit der viele Weitwanderer gute Erfahrungen gemacht haben.
- Garmin Fenix 6 Pro Solar: Eine etwas ältere Version der GPS-Outdoor-Uhr Fenix (das aktuelle Modell ist die ..), die ich fast ausschließlich zur Navigation und fürs Trekking nutze.
- Garmin eTrex 32 X: Mit GPS-Gerät bin ich fast nie unterwegs, aber wenn dann mit diesem!
- Garmin inReach Mini: Ein kleiner Notfall-Satelliten-Sender mit 2-Wege-Kommunikation. (Ich habe noch eine ältere Version, der in 2025 erschienene und hier verlinkte inReach Mini 3 kann noch viel mehr!)
Sonstiges
- Swix Sonic X-Trail Carbon: Ich wandere mit relativ leichten Carbon-Faltstöcken, meine gibt es aber schon lange nicht mehr. Ein vergleichbares Modell wären zum Beispeil die Black Diamond Pursuit Carbon Z Poles.
- Patzl Actik Core: Bei mir haben sich so einige Stirnlampen angesammelt, für den Allround-Einsatz würde ich die hier empfehlen.
- Mountain Equipment Touch Screen Glove: Leichte Polartec-Handschuhe, die für mich für einen großen Temperaturbereich passen.
- Sealskinzs Ultragrip Handschuhe: Wasserdichte Handschuhe waren bei kaltem, regnerischem Wetter ein echter Gamechanger für mich, denn durchnässte Handschuhe halten natürlich nur so bedingt warm. Mit diesen hier habe ich gute Erfahrungen gemacht. (Alternativ kann man reguläre Handschuhe auch mit dünnen wasserdichten Überhandschuhen ergänzen.)
Viele weitere Tipps rund ums Thema Wanderausrüstung findest du hier.
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