Alaska, Du warst gut zu mir (Highlights einer Reise)

Schon 1,5 Wochen bin ich wieder zurück in der Heimat, nach vier Wochen Roadtrip mit viel Wandern und Zelten durch Alaska und den Yukon. Der Jetlag (der mich zum ersten Mal in meinem Leben so richtig getroffen hat!) ist mittlerweile überwunden und so langsam komme ich auch geistig wieder in Deutschland an. Und dennoch vergeht kein Tag, an dem ich nicht irgendwo sitze, vor mich hinstarre und in Reiseerinnerungen schwelge. Ein paar davon haben sich besonders tief in Herz und Hirn gefressen, und von denen möchte ich Dir heute erzählen. Natürlich folgen zu vielen davon noch ausführlichere Artikel mit mehr Fotos und allem drum und dran.

Manches davon kommt Dir vielleicht schon bekannt vor, falls Du meiner Reise live auf Facebook, Twitter und Instagram gefolgt hast. (Danke an dieser Stelle an all Eure vielen, lieben Kommentare, Nachrichten und Likes! Ich hab mich über alle riesig gefreut, auch wenn ich manchmal zu wenig Zeit und/oder zu wenig Internetempfang zum Antworten hatte…)

Und los…

❤️ Ein wolkenfreier Mount McKinley ❤️

Einen Blick auf den höchsten Berg Amerikas zu erhaschen ist gar nicht so einfach. Viel zu oft versteckt sich der weiße Riese in einer dichten Wolkendecke, und nur die Bildtafeln am Eielson Visitor Center verraten, wie es theoretisch wäre, den Berg jetzt vor sich zu sehen. Bessere Chancen hat man da schon, wenn man nicht nur eine Tagestour in den Park unternimmt, sondern ein paar Tage im Park bleibt. Entweder im Backcountry oder, wie ich, am Wonder Lake Campground – einem wunderschönen kleinen Campingplatz, der tief im Park liegt und der einzige seiner Art ist, von dem man einen direkten Blick auf den Mount McKinley und die dazugehörige Bergkette, die Alaska Range, hat. Theoretisch.

Und eines Tages, an meinem letzten Morgen war es dann tatsächlich soweit – nach 2 mehr oder weniger komplett wolkigen Tagen: Ich wachte früh auf, schickte Stoßgebete zum Himmel, bevor ich das Zelt öffnete, und… da war er! Komplett wolkenfrei und in voller Pracht – nur durch unendlich weite, flache Tundra von mir getrennt: Denali, wie der Mount McKinley ursprünglich hieß und jetzt offiziell wieder heißt – „der Große“ – 6.194 Meter hoch, der kälteste Berg der Welt  – so wunderschön im frühen Morgenlicht! Und ich sitze da, löffel mein Müsli, und weiß gar nicht so recht wie mir geschieht.

Aber damit noch nicht genug! In der Nähe des Wonder Lake Campground befindet sich der – Überraschung – Wonder Lake. Und hier hatte ich gleich nochmal Glück: Denn der See war am frühen Morgen fast ganz und gar windstill, so dass ich an diesem berühmten Fotospot auch noch eines der begehrten Bilder von einem Mount McKinley machen konnte, der sich im See spiegelt. In diesem Moment fühlte ich mich mehr als entschädigt für all die Komplikationen, die es im Vorfeld dieser Reise gab. Danke, lieber großer Berg!

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[Ein detaillierte Anleitung für einen Aufenthalt im Denali National Park folgt bald]

❤️ Die Buckelwale und ich ❤️

Manch einer von Euch hat das unsagbar unglaubliche Buckelwal-Video ja vielleicht schon auf meiner Facebookseite gesehen! Als ich eines morgens in Seward das kleine Ausflugsschiff betrat, hatte ich noch Sorge, ob wir überhaupt einen Wal zu Gesicht bekommen. Und schon eine halbe Stunde später, nach ein paar Seeottern und kleinen Delfinen, traute ich meinen Augen kaum.

Eine Gruppe von ca. 15 Buckelwalen, die für eine bestimmte Jagdtechnik („bubble-net fishing“) immer wieder gemeinsam aus dem Wasser auftauchte. Erst noch weiter entfernt, und dann immer näher, und immer näher, bis sie plötzlich nur noch wenige Meter von unserem Boot entfernt waren. Und ich hatte natürlich das Teleobjektiv drauf… wer rechnet denn aber auch mit sowas?! Selbst für den Kapitän und seine Gehilfin war dies ein sehr seltener Anblick. Die sind echt riesig, sag ich euch. Und so schön. Und so faszinierend. Freudentränen und Händezittern. Ich war im siebenundzwanzigsten Himmel. MINDESTENS!

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[Was ich sonst noch so auf meiner 8,5-stündigen Bootstour gesehen habe, berichte ich bald]

❤️ Ein nebelverhangener Morgen am Lost Lake ❤️

Es regnete… und regnete… und regnete…  und das sollte auch so für die nächsten Tage bleiben. Das hielt mich aber noch lange nicht davon ab, zu einer kleinen 2-Tages-Wanderung inklusive Zelten im Backcountry aufzubrechen. Das Ziel war der Lost Lake (was für ein Name!!!), ein zauberhafter kleiner See in den Chugach Mountains auf der Kenai Halbinsel, umringt von karger Hügellandschaft mit Bergen und Gletschern im Hintergrund. Als ich nach ein paar Stunden Wandern durch Nebel und Regen endlich am See ankam, konnte ich von der Umgebung allerdings nicht viel sehen.

Aber am nächsten Morgen… an diesem wunderschönen Morgen… nach einer Nacht voller Regen, da lag der See in der tiefen Stille wie ein smaragdgrüner Juwel (man verzeihe mir die blumige Sprache), leichte Nebelschwaden zogen über die einsame Landschaft, viel weniger als am Tag zuvor, und so konnte ich endlich auch die umliegende Bergwelt betrachten. Zumindest ein bisschen. Es war, als wäre ich auf einem anderen Planeten gelandet! Und wären die 2 dicken Murmeltiere nicht gewesen, die sich mit mir diesen windstillen Morgen teilten, ich hätte es wohl wirklich geglaubt.

Weiterlesen >> „Grizzlys im Nebel (2-Tages-Wanderung zum Lost Lake, Alaska)

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❤️ Am Rande des Harding Ice Field ❤️

Eines der größten Gletscherfelder der USA, über 777m² groß, 40 Gletscher entspringen allein aus diesem Meer an Eis. Um das hautnah zu erleben, muss man auf der Kenai Halbinsel nur ein paar Stunden bergauf wandern (ca. 900 Höhenmeter) und schon ist man da. Am Rande dieses riesigen weißen Nichts, das nur hier und da von einer Bergspitze, den Nunataks, durchbrochen wird. Und dann ist da noch der Exit Glacier, der direkt neben einem ins Tal fließt. Grandios!

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[Ein detaillierter Bericht zur Wanderung folgt bald]

❤️ Weißkopfseeadler auf Kenai ❤️

Auch wenn es in Alaska mit Abstand die größte Population an Weißkopfseeadlern gibt: Die Vögel wirklich aus der Nähe zu Gesicht zu bekommen, ist gar nicht so selbst verständlich. Außer… ja außer man ist in der Nähe von Homer, Alaska. Denn hier, am besten am Anchor Point Beach, sitzen die Seeadler wie Möwen am Strand und warten auf Fressbares. Und man kann sie dabei in Ruhe fotografieren, filmen oder einfach nur beobachten.

Direkt am Strand gibt es übrigens auch einen Campingplatz (ich hatte einen Zeltplatz unmittelbar am Strand auf einer kleinen Anhöhe, wuhuu!). Hier flogen die Adler, auch einige Jungvögel, direkt über meinen Kopf hinweg, setzen sich oben in den Baum neben mir und waren überhaupt einfach allgegenwärtig.

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❤️ Der frühe Vogel im Yukon ❤️

Der Yukon ist ein mystischer Ort voller Geheimnisse. Zumindest in meinem Kopf (und in den Köpfen vieler anderer). Als ich die kanadische Grenze überquerte, war es schon spät, und so nahm ich mir direkt hinter der Grenze ein Motel. Am nächsten Morgen, es war noch nicht mal 7 Uhr, machte ich mich von dort aus auf in mein Yukon-Abenteuer. Der Alaska-Highway, auf dem ich fuhr, gleicht auf dieser Strecke eher einer provisorisch angelegten Nebenstraße, ohne Fahrbahnmarkierung und mit allerlei Asphaltschäden.

Ich war die einzige, die zu dieser Zeit unterwegs war. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich die Landschaft und die ganze Stimmung direkt hinter der Grenze total verändert hatte. Alles schien mir wilder zu sein, ursprünglicher und voller Geheimnisse. Nebel lag an diesem frühen Morgen über der Landschaft und ich hielt die ganze Zeit an, um auszusteigen und einfach nur einzuatmen. Wären ein paar verspätete Teilnehmer des Klondike Goldrush an mir vorbeigeritten, es hätte mich nicht gewundert.

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❤️ Abendsentimentalität am Kathleen Lake ❤️

Mein lieber, lieber Kathleen Lake! Hier habe ich meine Abende im Kluane Nationalpark im Yukon verbracht. Auf meiner persönlichen Sitzwurzel sitzend aufs Wasser geguckt und über die Welt sinniert. Und einmal war ich spät dran, da gab es dann sogar sowas ähnliches wie einen kleinen Sonnenuntergang. Naja, der Himmel hat sich zumindest leicht verfärbt. Untergegangen ist natürlich nichts. Nur ein „Hey bear“ aus meinem Mund hat von Zeit zu Zeit die Stille durchbrochen. Denn auch während der Rast darf man nicht vergessen, dem Bär ab und zu mitzuteilen, dass man da ist.

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[Mehr zum Thema „Alleine unterwegs im Bärengebiet“ kommt bald]

❤️ Auf den Spuren der Goldgräber ❤️

Ich weiß ja nicht, wie’s Euch geht. Aber ich wusste bis vor kurzem nur, dass irgendwann mal irgendein paar Verrückte zum Klondike River gerannt sind, um nach Gold zu suchen. Umso toller war es, als ich mich während meiner Reise durch den Yukon ein bisschen genauer mit den Geschichten rund um den Klondike Gold Rush beschäftigt habe. An Orten wie den Five Finger Rapids zu stehen – Stromschnellen, an denen viele Goldsucher ihr Hab und Gut oder gar ihr Leben verloren. Oder durch die Gassen von Dawson City zu schlendern, der Hauptstadt der Goldsucher tief im inneren des Yukon Territory am Klondike River. Das war schon ziemlich cool.

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❤️ Durchs Nirgendwo auf dem „Top of the World“-Highway ❤️

Bombastische Highways gibt es so einige da oben/drüben. Aber der „Top of the World“ Highway, der den Yukon mit Alaska verbindet, ist schon was ganz besonderes. Nicht nur, weil er sich mehr als 100 Kilometer in unzähligen Kurven über die Bergrücken der unendlichen Weite des Yukon Territorium schlängelt, sondern auch weil er dabei nicht asphaltiert ist. Und weil sich hierher wirklich nur noch ein paar Touristen und LKWs verirren. Willkommen im Nirgendwo!

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[Ein Artikel rund um die schönsten Straßen in Alaska und im Yukon folgt bald]


Alaska, baby! Warst Du schon mal dort? Oder möchtest Du gerne mal hin? Was war Dein tollstes Erlebnis bzw. was würdest Du dort unbedingt erleben/sehen/machen wollen? Erzähl’s mir im Kommentarfeld!

 

37 Kommentare

  1. Liebe Kathrin,

    abartig geile Bilder hast du da geschossen! Wir sind hin und weg.

    Alaska ist ein großer Traum, natürlich erst recht nach „Into the wild“. Berge, Schnee, Seen, Adler, Bären, WALE!!, Gletscher…..wie konntest du das alles ertragen ohne komplett durchzudrehen?

    Grandioser Bericht, der Lust auf mehr macht. Danke.

    Liebe Grüße

    Linda und Maria

    • Fräulein Draußen Reply

      Hallo Linda und Maria,

      diese Frage hab ich mir auch oft gestellt 😀 Zwischendurch gab es aber auch oft einfach nur Wald und sonst nichts, da konnte man sich ein bisschen erholen 😉

      Danke Euch!

      Viele Grüße
      Kathrin

  2. Ja … Alaska, baby!

    Schon diese kleinen Geschichten zeigen wie schön auch dieses Stückchen Erde ist … vermutlich ist es kaum wo in Amerika einsamer und wilder als in Alaska?! Bisher ist für mich Iceland das Land in dem alles größer und weiter erscheint als der Rest der Welt. Vermutlich aber auch nur, bis ich einmal selbst in Alaska war.

    Besonders begeistert bin ich von deiner Geschichte mit den Buckelwalen. Und das Video dazu ist wirklich unglaublich! Dass mit dem siebenundzwanzigsten Himmel kann man da durchaus nachvollziehen … das ist NATUR und keine durchgeplante Show, um die Touristen zu entertainen – ein unglaubliches Glück hast du da gehabt!!!

    Ich freue mich auf die weiteren Artikel deiner Alaska-Reise!

    Viele Grüße aus dem Schwarzwald, Torsten

    • Fräulein Draußen Reply

      Davon ist auszugehen! 🙂 Der Großteil Alaskas ist ja ohne Flugzeug gar nicht betretbar. Aber schon die Ecke, wo es Straßen gibt, ist gigantisch groß.

      Ohjaaa, die Buckelwale. Manchmal glaub ich immer noch, dass ich alles nur geträumt habe…

      Danke Dir!

      Kathrin

  3. Liebstes Fräulein,
    was für ein unglaublich schöner Artikel! Das Bild von dem springenden Wal hat mich mal glatt vom Hocker gehauen! Die Reiseimpressionen wecken ganz unbändiges Fernweh bei mir und jetzt kann ich es kaum erwarten, bis ich selbst wieder meienn Rucksack packen kann. Danke dafür 🙂
    Beste Grüße
    Rosa

    • Fräulein Draußen Reply

      Liebe Rosa,

      gern geschehen! Fernweh kann nie schaden 😀 Jaa, der Wal ist toll. Ich bin so froh, dass ich wenigstens einmal im richtigen Moment abgedrückt habe 😀

      Liebe Grüße
      Kathrin

  4. Wow, ich bin sprachlos!!! Da hast du ja wirklich alles erlebt, was man sich für Alaska wünscht. Den Denali habe ich nur hinter Wolken erlebt, und von den Buckelwalen habe ich „nur“ zwei Schwanzflossen gehen. Aber alleine das war schon unbeschreiblich. Aber auch die vielen Bären, die ich in Katmai gesehen haben, waren ein Traum. Alaska ist ein toller Flecken Erde und überhaupt nicht mit dem Rest der USA vergleichbar. Ich möchte auf jedenfall nochmal dahin, und nachdem ich deine Bilder gesehen habe, umso mehr.

    Lieben Gruß

    Ina

    • Fräulein Draußen Reply

      Hey Ina,

      jaaa, mit dem Denali und den Walen hab ich echt MEGA Glück gehabt. Dafür haben sich die Bären vornehm zurückgehalten und sich nur mal in der Ferne oder für eine kurze Zeit gezeigt. Hatte auch noch überlegt am Ende, ob ich noch eine Tour in den Katmai NP buchen soll. Aber das Wetter war ziemlich schlecht zu der Zeit, deswegen hab ich mich dann dagegen entschieden.

      Liebe Grüße
      Kathrin

  5. Wooow sind das tolle Bilder! Ich bin hin und weg! Ich freue mich wirklich schon auf jeden einzelnen der weiteren Berichte. Das hat so viel Lust auf mehr gemacht!!

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Steph,

      das freu mich sehr 🙂 Ich freu mich auch schon, mehr zu schreiben 😀

      Viele Grüße
      Kathrin

  6. Du bist Schuld! 😉 Alaska stand bisher nicht auf meiner Bucketlist, das hat sich nun geändert. Wahnsinnsbilder mal wieder. Bin tierisch gespannt auf die Einzelberichte, besonders das große Gletscherfeld hat’s mir gerade angetan. Ich hoffe, du kannst noch lange von diesen grandiosen Erlebnissen und Eindrücken zehren. War am Ende doch ein Plan A, oder? 🙂

    • Fräulein Draußen Reply

      Sehr gut!!! 🙂 Da würde es dir sicher gefallen. War definitiv ein Plan A und wunderschön. Danke Dir!

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  9. Was für ein schöner Reisebericht! Auch ich bin schon wahnsinnig auf mehr gespannt. Kompliment auch für Deinen Schreibstil – so werden die Bilder auch für mich etwas lebendig.

    Herzlichst,

    Peggy, auch immer im Fernwehfieber + Labradorin Ella -> Mobilitätsbeauftragte (Blindenführhund)

    • Fräulein Draußen Reply

      Danke liebe Peggy, das freut mich sehr!

      Grüße an Ella,
      Kathrin

  10. *schnüff*
    Bin auch schon wieder sentimental. Wir haben uns zwar gestern und letztes Wochenende mit ordentlich Gletscherfeeling in den heimischen Bergen über das Fernweh getröstet, aber mit Anrücken der Hitzewelle steigt das Fernweh. Ach…
    Schöner Artikel übrigens! 😀

    • Fräulein Draußen Reply

      Ich glaube das wird auch noch eine Weile so bleiben 😀 (wenn nicht sowieso für immer 😉 )

      Danke! 😀

  11. Oh yeah, Alaska baby!!! Ich will auch, ich will auch nach Alaska!!!
    Tolle Fotos und ich liebe einfach dein Video von den Walen. Bin gespannt auf weitere Stories.

    • Fräulein Draußen Reply

      🙂 Ooohjaaa, ich will auch (schon wieder). Danke Dir!! 🙂

  12. Ok… ich bin neidisch! 😀
    Ich bin schon ganz gespannt auf deine neuen Reiseberichte! 🙂
    Nächstes Jahr geht es für ein paar Wochen nach Kanada und für einen Abstecher nach Alaska. Hast du vielleicht einen Tipp, was man am ehesten gesehen haben sollte? Ich werde irgendwann noch einmal eine größere Tour nach Alaska machen, aber nächstes Jahr erst einmal nur einen kleinen Abstecher. 😉
    Liebe Grüße
    Jessie

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Jessie,

      die Glückliche!! 🙂 Kommt natürlich ein bisschen drauf an, wie groß der „kleine“ Abstecher sein darf bzw. wie die Umstände sind. Fährst Du mit dem Auto auf dem Alaska Highway rüber oder fliegst Du? Am tollsten sind definitiv der Denali Nationalpark und die Kenai Halbinsel. Letztere ist sozusagen Alaska im Mini-Format. Falls Du es bis nach Kenai schaffst, würde ich da an Deiner Stelle definitiv hin! Falls Du kein Auto hast, kommt man zu beidem auch von Anchorage aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

      Falls Du mit dem Auto rüberfährst, würde ich auch dem Alaska-Highway bis nach Delta Junction und dann den Richardson Highway runter, am besten bis nach Valdez. Auch dem Richardson hast Du tolle Berge und endlose Weite, und in Valdez noch Küste und Gletscher und so.

      Meld Dich gerne, wenn Du noch Fragen hast! 🙂

      Viele Grüße
      Kathrin

      • Vielen Dank für deine Tipps! 🙂
        Habe ich mir notiert.
        Ich werde auf jeden Fall mit dem Auto hin fahren. Wie lange ich genau da sein werde, weiß ich noch nicht genau. Ich reise, wohin mich mein Weg führt. 🙂
        Liebe Grüße
        Jessie

  13. Hallo Kathrin,

    wie es klingt hast Du Alaska genossen! Und? Warst Du nach dem Exit Glacier Hike im Salmon Bake?
    Hast Du es bis nach Homer geschafft? Warst Du im Timber Bay B&B?

    Ich habe am Wochenende den Trip für nächstes Jahr gebucht.

    VG // Thomas

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Thomas! Das hab ich definitiv. 🙂 Auf Essengehen hab ich größtenteils eher verzichtet aus Kostengründen, daher leider kein Salmon Bake. Bin aber dran vorbei gefahren und hab dabei tatsächlich an Deine Worte gedacht. 😀 Und statt in Homer hab ich in Anchor Point übernachtet – auf einem Campground direkt am Meer!! Zusammen mit vielen Weißkopfseeadlern. Ziemlich genial. Zur Kachemak Bay hab ichs leider auch nicht geschafft. 🙁 Wollte eigentlich unbedingt dort wandern, aber alleine sind die Water Taxis ziemlich teuer bzw. fahren in der Regel gar nicht für nur eine Person.

      Fliegst Du nächstes Jahr wieder nach Alaska? Neid!!! Wohin geht’s?

      • Hallo Kathrin,

        das klingt als hättest Du noch genug für ein oder zwei weitere Alaska Trips auf der Agenda.
        Ja, in Alaska ist alles leider ein wenig teurer – und in den letzten Jahren ist es sukzessive immer teuerer geworden. Aber wie Du gesehen hast lohnt es sich trotzdem.

        Wir sind (leider) etwas verwöhnt und sind daher nicht mit dem Zelt oder Camper unterwegs, sondern in B&Bs (und wenn wir groß (und reich) sind vielleicht mal in einer Wilderness Lodge – auch wenn uns da gefühlt zu viele Menschen auf einem Fleck sind).

        Wir haben uns in die Kenai Halbinsel und im spezielle in Homer verliebt, d.h. zwei, drei Nächte auf Orca Island (http://www.orcaislandcabins.com/) in der Nähe von Seward oder alternativ im Clark Lake Nationalpark in einer Cabin (http://www.windsongwildernessretreat.com/). Dann ein paar Tage nach Homer ins Timber Bay B&B (da sind wir jedes Mal – http://www.timber-bay.com/) und dann Kayaking, Hiking, Fishing in der Kachemak Bay Area.

        Danach wollen wir diesmal noch nach Kodiak Island – kennen wir noch nicht. Da habe ich mir aber noch keine Gedanken zur Unterkunft gemacht.

        Ja, Anchor Point ist auch super schön! Wir hatten vor ein paar Jahren einen unverschuldeten Autounfall – beim Abbiegen vom Highway ist uns hinten einer ungebremst draufgedonnet. Da die State Trooper in Anchor Point sind und ich auf Anraten des Arztes ein paar Tage keine anstrengenden Aktivitäten machen sollte, sind wir in Anchor Point am Strand spazieren gewesen. Die Adler (insbesonder die Jungen) direkt am Strand sind grandios.

        Die Tage lief auf 3SAT ein Bericht über Homer und die Kachemal Bay. Wenn Du noch mal ein wenig in Erinnerungen an Dein Alaska Abenteiuer schwelgen möchtest… http://www.3sat.de/mediathek/?obj=46443

        Und wenn ich im Lotto gewinne, dann wandere ich nach Alaska aus. Das Haus dazu habe ich mir schon ausgesucht http://hiddenbayretreat.com/. Interesse an Time Sharing???

        LG // Thomas

        • Fräulein Draußen Reply

          Oh wow – das Haus!!! Da würd ich dann in der Tat glatt mit einziehen! 😉

          Na da habt ihr ja einiges vor – klingt super! Nach Kodiak wär ich auch noch ganz gern rüber gegen Ende, allerdings sprach auch hier der Preis dagegen. Dieses Jahr war ja zudem auch noch der Umrechnungskurs relativ mies. Und auch das Wetter sprach in diesen Tagen eindeutig dagegen… Naja, nächstes Mal! 😉

          Danke für den Link zu den Fernsehbericht, da werd ich gleich mal reingucken.

          Heute geht’s erstmal wieder ab in die Schweiz, wo manch ein Fleck den Flecken in Alaska gar nicht so unähnlich ist. 🙂
          Kathrin

  14. Was für ein wunderschöner Artikel und was für tolle Bilder. Wow!! Ich bin auf deinen Blogpost gestoßen weil ich mich gedanklich ein wenig nach Alaska fernwehträumen wollte. Das ist ein Ziel auf unserer Bucket-List und man kann ja nie früh genug anfangen sein Fernweh zu füttern. 🙂 Wunderschön und wir freuen uns schon auf weitere Posts von dir. Alaska und Yukon würden wir gerne zusammen sehen, mehr Pläne haben wir noch gar nicht. 🙂 Die Zeit ist natürlich so eine Sache, 4 Wochen sind für uns schon fast ein wenig zu viel (bzw. es ist nicht leicht so viel Urlaub am Stück zu bekommen). Aber sicherlich sieht man auch in 3 Wochen schon richtig richtig viel!

    • Fräulein Draußen Reply

      Hi Anke,

      danke Dir! 🙂 Also für meine Route, die bis auf den Abstecher nach Haines ziemlich genau der Route in diesem Artikel (http://bit.ly/alaska-planung) entspricht, waren vier Wochen schon ziemlich ideal. Das Problem an Alaska und dem Yukon ist grundsätzlich, dass es nur wenige Straßen gibt und man insgesamt nicht sehr viele Optionen für die Routengestaltung hat. Es bleiben eigentlich nur die großen Rundwege – oder man fährt eine Strecke doppelt. Es kommt natürlich aber auch drauf an, wieviel man noch „Drumherum“ machen möchte, wie viel man pro Tag fahren will etc.. Ich schreib bald noch einen Artikel rund um das Thema „Roadtrip durch Alaska und den Yukon“ mit Infos und Tipps zur Planung, da werde ich dann sicher auf das Thema auch nochmal genauer eingehen. Fakt ist aber: Auch mit 3 Wochen kann man da oben/drüben eine tolle Reise machen! 🙂

      Viele Grüße
      Kathrin

      Ab

  15. Hallo! Wow die Bilder sind einfach nur traumhaft schön =) Dieses Jahr habe ich bereits einen Sporthotel Urlaub gemacht, plane jedoch so langsam schon den nächsten Urlaub und Alaska kommt in die nähere Auswahl =) Vielen Dank für diesen tollen Artikel und schöne Grüße

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